Subnetcalc analysiert IPv4- und IPv6-Adressen direkt im Terminal Subnetzberechnung mit Open Source ohne Umweg

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Netzwerkadressierung benötigt Präzision, besonders bei der Segmentierung komplexer Infrastrukturen. Mit „Subnetcalc“ steht ein Kommandozeilenwerkzeug bereit, das IPv4- und IPv6-Adressräume effizient analysiert. Die Anwendung eignet sich für den täglichen Einsatz in der „Shell“, unterstützt CIDR-konforme Eingaben und liefert alle relevanten Parameter zur Einordnung und Prüfung von Subnetzen.

Das Werkzeug „Subnetcalc“ hilft beim Analysieren von Subnetzen. (Bild:  Thomas Joos)
Das Werkzeug „Subnetcalc“ hilft beim Analysieren von Subnetzen.
(Bild: Thomas Joos)

Subnetcalcakzeptiert eine IP-Adresse samt Netzmaske oder Prefix und berechnet daraus Netzwerkadresse, Broadcast, Host-Bbereich und maximale Host-Anzahl. Neben den numerischen Werten zeigt das Werkzeug auch die Binärdarstellung sämtlicher Felder, was besonders bei der Analyse von Subnetzmasken auf Bit-Ebene hilfreich ist. Sowohl IPv4- als auch IPv6-Adressen werden vollständig unterstützt, einschließlich aller gängigen Adresstypen wie Global Unicast, Unique Local oder Link Local.

Adressklassifikation und Detailanalyse

Für jede eingegebene Adresse bestimmt das Tool den Adresstyp, den Gültigkeitsbereich und gegebenenfalls die Netzwerkklasse. Bei IPv6-Adressen liefert Subnetcalc zusätzlich die Interface-ID, generiert die korrespondierende Solicited Node Multicast-Adresse und gibt bei Bedarf eine MAC-Adresse aus der IPv6-Adresse zurück. Auch komplexe Szenarien mit statischen Interface-IDs oder generierten Global IDs verarbeitet das Tool nachvollziehbar und konsistent.

Außerdem integriert das Tool eine einfache GeoIP- und DNS-Auflösung. So lassen sich nicht nur Subnetze analysieren, sondern auch Informationen zur Herkunft einer Adresse sowie der zugehörige Host-Name ermitteln. Bei Einträgen liefert das Tool sowohl das Land als auch die PTR-Informationen direkt im Anschluss an die Netzwerkanalyse.

Plattformübergreifende Verfügbarkeit

Das Werkzeug ist als Open-Source-Projekt verfügbar und lässt sich auf Linux-Systemen über etablierte Paketquellen installieren, unter Ubuntu über Launchpad PPA, unter Fedora über COPR, unter FreeBSD direkt aus den Ports. Die Nutzung bleibt dabei stets auf das Wesentliche konzentriert: Eine IP, ein Prefix, ein Aufruf - mehr braucht es nicht.

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