SQL Server in der Cloud, Workshop 2

So klappt die Datenübernahme zwischen SQL Server 2012 und SQL Azure

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Hub and Spoke

Der nächste Schritt besteht darin, eine Datenbank in SQL Azure auszuwählen. Nachdem die Einstellungen vorgenommen sind, können Sie die Datenbanken jederzeit aktualisieren.

Dazu klicken Administratoren innerhalb der Windows Azure-Verwaltung in der Synchronisierungsgruppe auf die jeweilige Server-Gruppe und wählen die neue Datenbank aus. An dieser Stelle lassen sich Protokolle anzeigen oder mit dem Protokoll-Viewer auch Fehler bei der Synchronisierung überprüfen.

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Die Datensynchronisierung verwendet eine Hub-Spoke-Topologie. Der Hub ist die zentrale Datenbank in einer Synchronisierungsgruppe und muss eine Windows Azure-SQL-Datenbank sein. Als Letztes legen Administratoren noch die Datenbank fest, welche mit der lokalen SQL Server-Datenbank über die Hub-Datenbank synchronisiert werden soll.

Jetzt wird synchronisiert

Wurden diese Eingaben vorgenommen, legen Administratoren im Bereich der Konfiguration fest, wann eine Synchronisierung stattfinden soll und wie sie die Konfliktlösung bereitstellen möchten. Mit einem Klicken auf Bereitstellen startet die Synchronisierung. Anschließend beginnt SQL Azure mit der Synchronisierung der Datenbanken (siehe: Abbildung 9).

Im Bereich Konfiguration auf der rechten Seite steuern Administratoren den Zeitplan, die Konfliktlösung und die Tabellen, die synchronisiert werden soll. Hier lassen sich auch verschiedene Filter hinterlegen.

Im Fenster sind zusätzlich diejenigen Tabellen aufgelistet, die nicht kompatibel sind. Mit dem Link Jetzt synchronisieren lässt sich außerhalb des definierten Zeitplans eine Synchronisierung starten.

Der Autor:

Thomas Joos lebt in Bad Wimpfen
Thomas Joos lebt in Bad Wimpfen
(Bild: Thomas Joos)
Thomas Joos ist freier Auto vieler Fachartikel und Bücher aus Bad Wimpfen sowie DataCenter-Insider-Blogger.

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