Vivaldi-Browser mit Proton VPN nutzen Sicheres VPN aus der Schweiz flexibel im Browser nutzen

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Vivaldi ist ein Chromium-basierter Browser, der für seine sehr flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten bekannt ist. Die aktuelle Version verfügt jetzt noch über eine direkte Integration des Schweizer VPNs Proton.

Proton VPN in Vivaldi Browser nutzen(Bild:  Thomas Joos)
Proton VPN in Vivaldi Browser nutzen
(Bild: Thomas Joos)

Anwender, die einen flexiblen Browser suchen, setzen häufig auf den Chromium-basierten Vivaldi-Browser. Dieser bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten und gilt als sicher und schnell. Jetzt haben die Entwickler noch die Möglichkeit geschaffen, das VPN des bekannten Schweizer Mail-Anbieters Proton zu integrieren. Proton ist besonders bekannt dafür, seine Nutzer vor Übergriffen von Regierungen zu schützen und Daten nicht herauszugeben.

VPNs in Browsern nutzen

Um Daten sicher in Browsern zu nutzen, kommen immer häufiger VPNs zum Einsatz. In Opera ist ein VPN enthalten, das keine Registrierung benötigt. Auch Chrome, Firefox und Edge bieten Unterstützung für VPNs. Proton VPN lässt sich auch in anderen Browsern integrieren, allerdings muss das manuell erfolgen. In Vivaldi hingegen ist Proton VPN direkt eingebunden. Die Aktivierung erfolgt über die Schaltfläche „VPN“ oben rechts im Browser.

Proton VPN in Vivaldi sorgt für mehr Kontrolle beim Surfen

Nutzer können in Vivaldi direkt eine VPN-Verbindung aktivieren, ohne zusätzliche Software installieren zu müssen. Die Funktion ist optional und lässt sich über die Einstellungen einschalten. Nach dem Einloggen mit einem Vivaldi-Konto steht der Dienst zur Verfügung. Proton VPN verbirgt die IP-Adresse und schützt den Datenverkehr mit starken Verschlüsselungsprotokollen wie WireGuard und OpenVPN. Dabei kommen Verfahren wie AES-256 oder ChaCha20 zum Einsatz. So bleibt der virtuelle Standort verborgen und die Online-Aktivitäten lassen sich schwerer zuordnen oder überwachen. Der Dienst verzichtet auf Protokollierung und folgt einer strengen No-Logs-Richtlinie.

Ein weiterer Bestandteil ist die DNS-Filterung. Sie blockiert Verbindungen zu Domains, die Schadcode verbreiten oder auf Nutzertracking ausgelegt sind. Diese Funktion ergänzt bestehende Schutzmechanismen im Browser um eine netzwerkseitige Ebene. Die technische Basis bildet ein Netzwerk aus Servern mit bis zu zehn Gigabit pro Sekunde. Zusätzlich sorgt ein spezieller Mechanismus zur Beschleunigung von VPN-Verbindungen für eine flüssige Nutzung, auch bei dem Zugriff auf solche Inhalte, die lokal gesperrt sind.

Die VPN-Funktion ist kostenlos und ohne zeitliche Begrenzung nutzbar. Es gibt keine Werbung und keine Einschränkung der Datenmenge. Wer zusätzliche Funktionen wie mehr Serverstandorte oder höhere Übertragungsraten benötigt, kann auf eine kostenpflichtige Version wechseln. Einnahmen aus Upgrades kommen sowohl Proton als auch Vivaldi zugute. Die Nutzung bleibt auf den Desktop beschränkt. Eine mobile Version ist bisher nicht verfügbar. Proton VPN lässt sich weltweit verwenden. In einzelnen Ländern kann es Einschränkungen oder Verbote geben. Die rechtliche Lage hängt vom jeweiligen Staat ab.

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