Zunehmende Berichtspflichten für KMUs „Sage Wincarat“ kalkuliert Emissionswerte

Quelle: Pressemitteilung Sage 1 min Lesedauer

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Die Fertigungsindustrie-Software „Sage Wincarat“ soll mit der Kalkulation eines normierten Emissionswertes gesetzliche Berichtspflichten stützen und Wettbewerbsvorteile eröffnen. Wincarat beherrscht bereits Vorkalkulationen mit Stammdaten – eine Nachkalkulation mit Produktionsdaten soll noch 2025 möglich werden.

Die ERP-Software für die Fertigungsindustrie „Sage Wincarat“ unterstützt die Berechnung eines Kohlendioxid-Äquivalents.  (Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Die ERP-Software für die Fertigungsindustrie „Sage Wincarat“ unterstützt die Berechnung eines Kohlendioxid-Äquivalents.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Der Software-Anbieter für KMUs Sage hat neue Funktionalitäten zur COe-Kalkulation in „Sage Wincarat“ vorgestellt. Die ERP-Software (Enterprise Resource Planning) für die kunststoff- und metallverarbeitende Industrie kann nun den Kohlendioxid-Äquivalent der Kundenunternehmen ermitteln. Es handelt sich dabei um eine normierte Maßeinheit, die neben CO sämtliche produzierten Treibhausgase je nach ihrem Global Warming Potential (GWP) in einem vergleichbaren Wert zusammenfasst.

Kalkulation live, COe-Berechnung mit Produktionsdaten folgt

Die grafische Fertigungsübersicht in Sage Wincarat.(Bild:  Sage)
Die grafische Fertigungsübersicht in Sage Wincarat.
(Bild: Sage)

In der aktuellen Version kann Wincarat auf Basis von Stammdaten eine Kalkulation des COe-Wertes über die gesamte Produktionskette hinweg vornehmen. Diese Berechnung vorab soll Unternehmen bei der Angebots- und Produktionsplanung helfen, indem sie frühzeitig CO-relevante Kostenfaktoren ermittelt.

Im Laufe des Jahres soll die Software per Update auch die Möglichkeit erhalten, eine präzise Kalkulation mit Fertigungsdaten und Verbräuchen zu erstellen. Damit soll Wincarat Produktionsunternehmen bei der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und bei der Einführung nachhaltiger Fertigungsprozesse unter die Arme greifen.

Für EU-Berichtspflichten und Marktvorteile

Hintergrund sind Vorgaben der CSRD-Richtlinie der Europäischen Union (CSRD = Corporate Sustainability Reporting Directive), die seit Januar 2025 für Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern eine Berichterstattung über die sozialen und umweltlichen Auswirkungen ihrer Tätigkeiten vorsieht. Ab 2027 werden diese Berichtspflichten auf sämtliche börsennotierten KMUs ausgeweitet.

Aber auch auf einem umkämpften Markt mit zunehmend umweltbewussten Kunden und Partnern sollen sich Unternehmen, so Alexander Trautmann, Head of Product Engineering bei Sage, durch belegbare CO₂e-Werte „gleichzeitig einen Wettbewerbsvorteil“ verschaffen können. Dies sei laut Sage „vor allem für Zulieferer größerer Branchen wie der Automobil- und Maschinenbauindustrie relevant, die zunehmend die Nachhaltigkeit ihrer Produkte nachweisen müssen“.

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