Sichern von Linux-, Windows- und Intel-basierten Mac-OS-Systemen mit Clonezilla

Open Source Cloning-Werkzeug mit Multicast-Unterstützung

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Fazit

Clonezilla konnte im Test voll überzeugen. Die Software ist schnell installiert, leicht zu bedienen und zudem sehr leistungsfähig. In diesem Zusammenhang sei nur auf die große Zahl unterstützter Dateisysteme oder auf die Multicast-Fähigkeit verwiesen. Während unserer Analyse stellte es kein Problem dar, mehrere Systeme parallel zueinander mit Images zu beschicken. Das funktioniert allerdings nur bei der Auswahl der Betriebsmodi „Restore-Disk“ oder „Restore-Parts“, der Modus „Select-in-Client“ steht nur im Unicast-Betrieb zur Verfügung.

Im Betrieb fiel uns noch auf, dass auf NTFS-Clients nach dem Clonen immer ein chkdsk-Lauf erforderlich war. Auf den Systemen, auf denen eine Anpassung der Partitionsgröße erforderlich war, startete dieser beim Boot-Vorgang automatisch, auf den Rechnern, bei denen Quell- und Zielfestplatten gleich groß waren, musste dieser manuell angestßen werden. Ansonsten kam es zu keinen Schwierigkeiten, das Partitions-Resizing funktionierte ohne Tadel und kleinere Hardware-Unterschiede auf den Zielsystemen (etwa durch das Hinzufügen einer zweiten CPU) brachten die Images auch nicht aus dem Tritt. Damit gilt die Open-Source-Lösung als sehr empfehlenswertes Produkt.

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