Eclipse Foundation will ein neues Niveau Open Collaboration Tools für die Remote-Entwicklung

Quelle: Pressemitteilung Eclipse Foundation 3 min Lesedauer

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Die Eclipse Foundation, eine der weltweit größten Stiftungen für Open-Source-Software, hat das Projekt 'Open Collaboration Tools' (OCT) gestartet. Damit will die Initiative neue Standards bei der Optimierung Cloud-basierter Entwicklungs-Tools setzen.

„OCT“ adressiert die wachsende Nachfrage nach Lösungen für die Remote-Zusammenarbeit von Entwicklern.(Bild:  Eclise Foundation)
„OCT“ adressiert die wachsende Nachfrage nach Lösungen für die Remote-Zusammenarbeit von Entwicklern.
(Bild: Eclise Foundation)

Für die professionelle Umsetzung der künftigen Open Collaboration Tools ist die Eclipse Cloud DevTools Working Group verantwortlich. Maßgeblich unterstützt wird das Projekt von Typefox, Anbieter von Open-Source-Tools. Das Ziel des Projekts ist es, den Weg für die nahtlose Zusammenarbeit von Remote-Entwicklerteams in Echtzeit zu ermöglichen. Dabei greift OCT auf die robusten Funktionen der Cloud-basierten, integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) „Eclipse Theia“ zurück.

OCT adressiert die wachsende Nachfrage nach durchdachten Lösungen für die remote Zusammenarbeit. Dabei definiert das Projekt die Kooperation von Entwicklern innerhalb von IDEs und domänenspezifischen Tools neu. Mithilfe einer umfassenden Suite von Open-Source-basierten Bibliotheken und Tools können weltweit verteilte Teams in Echtzeit gemeinsam arbeiten. Auch lassen sich damit Sitzungen starten, um Arbeitsbereiche live freizugeben, Text hervorzuheben und Cursorpositionen anzuzeigen.

Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation, erläutert: „OCT spiegelt den neuesten Stand produktiver Lösungen für Remote-Entwicklerteams wider.“ Dank nahtloser Integration mit Tools wie Theia IDE fungiere OCT als flexible und erweiterbare Plattform für die durchgängige, weltweite Zusammenarbeit von Entwicklern.

Die IDE Eclipse Theia als Fundament

Damit erweitert OCT die Eclipse-Theia-IDE um praktikable Live-Sharing-Funktionen. Die Umgebung zielt auf wachsende Anforderungen remote arbeitender Entwickler ab und basiert auf neuesten Web-Technologien für die Cloud- und Desktop-Nutzung. Dazu zählen Standards wie das 'Language Server Protocol' (LSP) und das 'Debug Adapter Protocol' (DAP).

Zudem bietet der Code Editor „Monaco“ eine zeitgemäße Entwicklungsumgebung. Ein besonderer Vorteil: Theia ist kompatibel mit Code-Erweiterungen von „Visual Studio“ (VS), auf die über die „Open VSX“-Registrierung zugegriffen werden kann. Darüber hinaus verfügt die Umgebung über eine modulare Architektur, so dass sie sich individuell an verschiedenste Workflows und Präferenzen von Entwicklern anpassen lässt.

Offenheit und Flexibilität

Nach Einschätzung der Foundation ermöglichen die in OCT erhältlichen Live-Sharing-Funktionen somit noch mehr Flexibilität, was die nahtlose Zusammenarbeit auf ein neues Niveau hebe. Doch Eclipse OCT unterscheide sich grundlegend von kommerziellen Alternativen und überzeugt durch ein Maximum an Offenheit und Erweiterbarkeit.

Zu den Highlight-Features zählen gemeinhin:

  • Transparente Entwicklung: Durchgängig offene Implementierung von Servern, Clients und Protokollen,
  • Anbieterneutrale Governance: Die Administration durch die Eclipse Foundation garantiert eine gleichberechtigte Zusammenarbeit,
  • Eine Self-Hosting-Option: Dank Hosting auf eigenen Servern profitieren Unternehmen von einem Höchstmaß an Datenschutz und Sicherheit.

Doch Eclipse OCT lässt sich so die Foundation flexibel erweitern und individuell anpassen. Dazu gehört:

  • Eine maßgeschneiderte Server-Landschaft: Die Server-Funktionalität lässt sich präzise an die spezifischen Anforderungen eines jeden Unternehmens anpassen.
  • IDE-Integration: Die durchgängige Kompatibilität mit jeder denkbaren IDE garantiert benutzerdefinierte Workflows.
  • Web-App-Unterstützung: Die laut der Eclipse-Foundation nahtlose Integration benutzerdefinierter Web-Apps ermöglicht plattformübergreifende Prozesse.
  • Anpassbare Bearbeitungsmodi: Sie sorgt für „optimale“ Unterstützung von Bearbeitungsmodi wie grafischen Editoren, Formularen und vielem mehr.

Zu den vielfältigen Integrationsmöglichkeiten zählen:

  • Out-of-the-Box-Unterstützung für die Theia-IDE,
  • VS Code-Erweiterung, die in Open VSX und auf dem VS Code Marketplace verfügbar ist,
  • Erweiterung für Theia, die sich in benutzerdefinierten Tools und IDEs verwenden lässt,
  • TypeScript-Bibliotheken für die Integration in verschiedenste Umgebungen,
  • Integrierte End-to-End-Verschlüsselung und erweiterbare Benutzerauthentifizierung

In naher Zukunft ist auch die Unterstützung des Monaco-Editors für die hybride Zusammenarbeit zwischen lokalen IDEs und Web-Apps vorgesehen. Zudem ist die Integration von „Jupyter Notebooks“ und „Diagram Editor“ geplant.

Die Zukunft der Remote-Entwicklung

Für tiefergehende Informationen zu Eclipse OCT können Entwickler die Projekt-Webseite besuchen und auf die Dokumentation zugreifen. Auch ist es möglich, sich direkt am Projekt zu beteiligen und der wachsenden Eclipse Cloud DevTools Community beizutreten. Auf diese Weise lässt sich die Zukunft der Remote-Entwicklung aktiv mitgestalten.

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