LeftHand Networks SAN/iQ Offene iSCSI-Storage-Software

Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Florian Karlstetter

Lefthand Networks ist ein Pionier von iSCSI-SAN-Lösungen für Unternehmen. SAN/iQ stellt die Basis für Clustering und Management von x86-Storage-Servern.

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Die SAN/iQ Storage Software Platform beruht auf einer patentierten Architektur, die Storage-Nodes über eine verteilte Intelligenz verbindet. Die Software virtualisiert jedes LUN über alle Storage-Server eines Clusters hinweg, im Gegensatz zu traditionellen Fibre-Channel-SANs, wo ein LUN nur auf einem System eingerichtet werden kann. Dadurch erhöht sich die Performance und Auslastung des gesamten Clusters.

Storage Clustering

Left Hand SAN/iQ verfügt über fortgeschrittene Clustering-Funktionen. Damit lassen sich einzelne Storage-Nodes zu einem virtuellen Speicherverbund zusammenschließen, unabhängig vom Standort einzelner Nodes. Die Software erlaubt es darüber hinaus, verschiedene Plattformen miteinender zu mischen. Das geclusterte SAN wird dabei von einem intuitiven Interface aus verwaltet.

Die Software von Left Hand ermöglicht eine hohe Skalierbarkeit sowohl eines Volumes als auch des gesamten Storage-Pools. Der gesamte verfügbare Speicher lässt sich einem Volume zuweisen.

Benötigt ein SAN mehr Kapazität, muss ein Administrator nur einen weiteren Knoten hinzufügen. SAN/iQ beschränkt die Anzahl der Knoten nicht. Jeder Node verfügt dabei über eigene Bandbreite, Rechenleistung und Speicherkapazität, sodass die Gesamtperformance linear mitwächst.

Ein weiterer Vorteil dieser Lösung: Administratoren können Volumes und Storage-Nodes im laufenden Betrieb hinzufügen. SAN/iQ nutzt das patentierte Network RAID. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Software-RAID-Schicht, die auf allen Netzwerk-Speichermodulen eines Clusters verteilt ist. Diese Technologie stellt sicher, dass auch im Falle eines Ausfalls eines Netzwerkes, eines Controllers, einer Festplatte oder eines gesamten Storage-Nodes die Daten verfügbar bleiben.

Die Verfügbarkeit wird zudem erhöht durch die Möglichkeit, die Storage-Nodes innerhalb eines Gebäudes an jeder beliebigen Stelle des IP-Netzes zu implementieren. Ebenso kann ein Cluster über mehrere Standorte verteilt sein.

Online-Migration von Volumes

Volumes lassen sich mit der SAN/iQ-Lösung online zwischen verschiedenen Clustern migrieren. Diese Funktionalität ist besonders wichtig, wenn das Datenvolumen stark wächst. Administratoren

sind dann in der Lage, Volumes zwischen verschiedenen Storage-Pools in Echtzeit zu verschieben. Die Lösung migriert dabei automatisch die Daten, ohne dass der Serverzugriff dabei behindert würde.

Network RAID erlaubt synchrone Replikation

Die SAN/iQ-Software nutzt bei Network RAID Striping und Spiegelung mehrerer Datenkopien. Diese Funktion erlaubt es, ein Speichersystem dynamisch zu erweitern. Müssen neue Nodes einem Cluster hinzugefügt werden, übernimmt Network RAID automatisch das Re-Striping aller Daten innerhalb eines Clusters und optimiert die Performance durch Load Balancing.

SAN-Administratoren können den Speicher auf Volume-Ebene optimieren, indem sie eingeben, ob durch Striping eine oder mehrere Kopien von Datenblöcken angelegt werden sollen. Network RAID unterstützt 2-, 3- bis hin zu einer 4-Wege-Replikation zwischen Nodes eines Clusters. Dadurch ist es möglich, zu selektieren, welche Daten mit höchster Schutzstufe gesichert werden. Network RAID lässt sich auch in Umgebungen mit geclusterten Applikationsservern einsetzen und ermöglicht damit standortübergreifendes Application und Storage Clustering.

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