Datacenter-Performance und Serverdichte im Fokus MSI kündigt Serverplattformen auf AMD-EPYC-9005-Basis an

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Im Rahmen der Fachkonferenz „SuperComputing 2024“ hat MSI eine neue Reihe an CPU-basierten Server-Plattformen angekündigt. Sie basieren auf AMDs EPYC-9005-Serie und nutzen die „OCP Modular Hardware System“-Architektur (DC-MHS).

MSI hat verschiedene Server auf Basis von AMDs EPYC-9005-Prozessoren vorgestellt.(Bild:  MSI)
MSI hat verschiedene Server auf Basis von AMDs EPYC-9005-Prozessoren vorgestellt.
(Bild: MSI)

Im Mittelpunkt der Ankündigung stehen die DC-MHS-Host-Prozessormodule D4051 DNO-2 und DNO-4. Sie bilden die Grundlage für eine neue Reihe an Multi-Node- und Enterprise-Servern. Durch die Standardisierung modularer Hardware-Komponenten und die Entkopplung des Server-Managements vom Host-Prozessor wird für einen einfacheren Rechenzentrumsbetrieb gesorgt.

So wird zum Beispiel der BMC („Baseboard Management Controller“) auf das Data Center Secure Control Module (DC-SCM) verlagert, um größere Flexibilität über CPU-Plattformen und Hersteller hinweg zu ermöglichen. MSI will so die Komplexität reduzieren und grundlegend die Kosten für Testing, Validierung und Firmware-Entwicklung verringern.

Neuheiten im Überblick

Zu den auf der Konferenz vorgestellten Neuheiten zählen die Multi-Node-Plattformen auf Basis von AMDs EPYC-900-Serie mit bis zu 500 Watt TDP („Thermal Design Power“). Sie bieten unter anderem 12 DDR5-DIMM-Slots und eine OCP-Netzwerkkarte. EVAC-Heatsinks („Extended Volume Air Cooling“) sorgen für optimale Betriebstemperaturen. MSI bietet die 2U-Plattformen in Varianten mit zwei oder vier Nodes an, die mit drei oder sechs PCIe-5.0-x4-U.2-NVMe-Bays pro Node ausgestattet sind. Die Version mit vier Nodes unterstützt zudem Flüssigkeitskühlung.

Ebenfalls neu sind die DC-MHS Enterprise Server, die als hocheffiziente Lösungen für Cloud-Workloads konzipiert sind. Sie bieten unter anderem bis zu 24 DDR5-DIMM-Slots, 24 PCIe-5.0-x4-U.2-NVMe-Einschübe und je nach Modell auch zwei FHFL-PCIe-5.0-x16-Slots doppelter Breite mit Unterstützung von GPUs mit bis zu 600 Watt.

Hohe Leistung für anspruchsvolle Workloads

Für datenintensive Anwendungen hat MSI den CXL Memory Expansion Server S2301 parat: Er ist mit zwei EPYC-9005-CPUs und 24 DDR5-DIMM-Slots ausgestattet. Das System nutzt die CXL-2.0-Technologie und verfügt über je acht E3.S-2T-Einschübe für CXL Memory und E3.S-1T-NVMe-Bays. Insgesamt stellt das für In-Memory-Datenbanken, EDA („Electronic Design Automation“) und High-Performance Computing konzipierte System bis zu 8 Terabyte an Speicher bereit.

Mit den G4101- und G4105-Servern bietet MSI künftig auch 4U-Hochleistungssysteme für KI-Inferenz, Media-Streaming und 3D-Rendering an. Sie verfügen über einen einzelnen AMD-EPYC-9005-Prozessor und ein optimiertes Luftkühlungsverfahren. Der Hauptspeicher findet in zwölf DDR5-DIMM-Slots Platz, während sich GPUs in vier PCIe-5.0-Steckplätzen mit dreifacher Breite niederlassen können. Die Server unterstützen bis zu zwölf PCIe-4.0-U.2-NVMe-Speichermedien und sind mit redundanten 3.000-Watt-Netzteilen ausgestattet.

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