Neue Strategie vorgestellt Mendix will ISVs Entwicklung und Vermarktung erleichtern

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Die Siemens-Tochter Mendix, Spezialist für Unternehmensanwendungen, hat eine neue Strategie vorgestellt. Sie soll unabhängigen Softwareanbietern („Independent Software Vendors“, ISVs) eine einfachere Entwicklung und Vermarktung innovativer Lösungen ermöglichen.

Mendix nimmt ISVs in den Fokus seiner Strategie.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Mendix nimmt ISVs in den Fokus seiner Strategie.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Mendix nimmt den Aufbau einer starken Community an Technologiepartnern in den Fokus. Sie soll Unternehmen und Startups in die Lage versetzen, die digitale Transformation drastisch zu beschleunigen. Das Mendix-ISV-Partnerprogramm stellt dazu die notwendigen Ressourcen bereit, um kommerzielle Software auf der Mendix-Plattform zu entwickeln, zu schützen und auf dem Marktplatz anzubieten. Partner können gemeinsam mit Mendix ihre Produkte weiterentwickeln, verbessern und branchenspezifisch optimal vermarkten. Die ISV-Lösungen lassen sich individuell anpassen sowie schnell und nahtlos mit Upgrades versorgen.

Im Zuge des „Composable Enterprise“ steigt auch die Nachfrage nach wiederverwendbaren Softwarekomponenten, um Lösungen schnell und effizient zu entwickeln. Der Mendix Marketplace hält hierfür Konnektoren, funktionale Module, Vorlagen für vertikale Branchen, App-Services, Widgets und andere Komponenten sowie gebündelte Geschäftsfunktionen bereit. Umgekehrt können ISV-Partner kostenlose Komponenten herunterladen, um den Aufbau eigener Produktangebote zu erleichtern und zu verkürzen. Sie haben zudem die Möglichkeit, ihre Lösungen und Komponenten auf dem Siemens Xcelerator Marketplace anzubieten.

Aktive Beziehungspflege

Mendix etabliert aktiv Beziehungen zu ISVs, VARs („Value Added Resellers“), OEMs („Original Equipment Manufacturers“) und Systemintegratoren, die über umfassendes Know-how verfügen und spezifische Bedürfnisse in verschiedenen Branchen adressieren. Kunden können dadurch Risiken minimieren und ihre Transformationsprozesse mit bewährten Paketlösungen beschleunigen.

„Aus Sicht eines CIOs befähigt Mendix Technologiepartner aller Art, Lösungen zu entwickeln. Und als Low-Code-Engine innerhalb der Siemens Xcelerator-Plattform ermöglichen wir Unternehmen aus allen Branchen die digitale Transformation“, erklärt Jethro Borsie, Chief Solutions Officer von Mendix. Die von der Low-Code-Community bereitgestellten Inhalte würden für geringere Risiken sorgen, da sie praxiserprobte Lösungen mit Out-of-the-Box-Funktionalität zeigen, ohne die Vorteile der Low-Code-Softwareentwicklung zu beeinträchtigen.

Zudem sieht sich Mendix als Herzstück des dynamischen Siemens-Xcelerator-Ökosystems: „Der Mendix Marketplace und der Siemens Xcelerator Marketplace bieten bewährte Standardfunktionalität und innovative Möglichkeiten, die in digitale Lösungen integriert werden können“, verdeutlicht Mendix-CEO Tim Srock. Sofern diese Lösungen das Fachwissen für bestimmte Branchen nutzen, würde sich die digitale Transformation der Mendix-Kunden exponentiell beschleunigen. Ein Faktor ist dabei auch die jüngst ausgebaute strategische Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS), um den Umfang der Cloud-Bereitstellung und -Entwicklung von Mendix zu erweitern.

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