„Voice of Kubernetes Experts Report 2024“ von Portworx Kubernetes kapert zunehmend VM-Workloads

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Wie sehr haben sich Kubernetes und Cloud-native Ansätze etabliert? Dem geht Portworx im „Voice of Kubernetes Experts Report 2024“ auf den Grund. Demnach wollen vier von fünf IT-Experten binnen fünf Jahren einen Großteil ihrer Anwendungen auf Cloud-nativen Plattformen entwickeln.

In Unternehmen, die bereits Kubernetes einsetzen, wird sich die Zahl der Cloud-nativ entwickelten und bereitgestellten Anwendungen deutlich erhöhen.(Bild:  Portworx by Pure Storage)
In Unternehmen, die bereits Kubernetes einsetzen, wird sich die Zahl der Cloud-nativ entwickelten und bereitgestellten Anwendungen deutlich erhöhen.
(Bild: Portworx by Pure Storage)

Der Report „The Voice of Kubernetes Experts Report 2024: The Data Trends Driving the Future of the Enterprise“ soll die Best Practices etablierter Plattform-Anbieter aufzeigen und interessierten Unternehmen eine Roadmap an die Hand geben. Portworx by Pure Storage und Dimensional Research haben hierfür 527 IT-Fachleute um Rückmeldung gebeten. 91 Prozent dieser Befragten können mehr als zwei Jahre Kuberentes-Erfahrung vorweisen, 56 Prozent befassen sich bereits vier Jahre und länger mit dem Container-Orchestration-Tool.

80 Prozent der Befragten bestätigen, dass in den kommenden fünf Jahren alle oder die meisten ihrer neuen Anwendungen in Cloud-Native-Plattformen erstellt werden. 86 Prozent der Befragten vertrauen beim Betrieb dieser Plattformen sowie der Bereitstellung ihrer Cloud-nativen Anwendungen und Dienste auf hybride Cloud-Umgebungen.

Insbesondere datenintensive Arbeitslasten werden auf Cloud-nativen Plattformen ausgeführt, 98 Prozent der Befragten verfolgen diesen Ansatz. Dies umfasst beispielsweise Datenbanken mit einer Quote von 72 Prozent, (Big) Data Analytics (67 Prozent) sowie KI- und Machine-Learning-Workloads (54 Prozent). Auf die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen hin geben fast zwei Drittel (65 Prozent) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, dass sie schnellere Deployments sähen. 54 Prozent profitieren nach ihren Angaben von reduzierten Infrastrukturkosten, 53 Prozent von höherer Verfügbarkeit und „Uptime“.

VMs werden überholt

Mit dieser Entwicklung geht fast unweigerlich einher, dass die Containerisierung von Workloads den klassischen Virtualisierungstechniken den Rang abläuft: 58 Prozent der Unternehmen planen, einen Teil ihrer VM-Workloads auf Kubernetes zu migrieren, zum Beispiel mittels Re-Architecturing oder durch den Einsatz von Techniken wie „Kubevirt“.

Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten wollen diese Migration innerhalb der kommenden zwei Jahre abschließen. Jeweils 79 Prozent der Befragten nennen technologische Vorteile (Skalierbarkeit, Flexibilität und Kosteneffizienz) sowie „operative Einfachheit und Kostenreduktion“ als Haupttreiber für die Migration. Immerhin zwei Drittel wollen explizit die Lizenzkosten für klassische virtuelle Umgebungen drücken.

Die Bedeutung des Plattform-Engineering (PE) für Cloud-native Strategien spiegelt sich in der Tatsache wider, dass in 96 Prozent der befragten Unternehmen entsprechende PE-Teams aufgebaut haben. Führungskräfte sind der Umfrage zufolge bereit, in Schulungen (63 Prozent), Berater (60 Prozent) und die Einstellung qualifizierter Ingenieure (52 Prozent) zu investieren. Knapp die Hälfte (49 Prozent) von ihnen setzen den Jobwechsel zum Platform Engineer mit einer Beförderung gleich.

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