Managed Service mithilfe einer Laufzeitumgebung von Zededa Kubernetes-as-a-Service für das Edge Computing

Quelle: Pressemitteilung Zededa 2 min Lesedauer

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Zededa stellt einen Edge-Kubernetes-Service vor, ein vollständig verwaltetes Angebot für die Edge-Infrastruktur-Orchestrierung und -Verwaltung. Es umfasst eine vom Anbieter eigens entwickelte, administrierte und unterstützte Kubernetes-Laufzeitumgebung sowie Integrationen bei branchenführenden Orchestratoren.

Klare Strukturen ist oftmals das, was sich an der Edge nicht bietet. Zededa kombiniert Edge-Computing mit Native-Cloud-Technik und will damit gleichermaßen aufräumen. (Bild:  frei lizenziert: Александра Туркина  /  Pixabay)
Klare Strukturen ist oftmals das, was sich an der Edge nicht bietet. Zededa kombiniert Edge-Computing mit Native-Cloud-Technik und will damit gleichermaßen aufräumen.
(Bild: frei lizenziert: Александра Туркина / Pixabay)

Laut einer Prognose von Gartner werden bis zum Jahr 2028 rund 80 Prozent der Client-Software, die am physischen Rand des Netzwerks ausgeführt wird, in Containern verfügbar sein. Das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent im Jahr 2023. Um diese containerisierten Anwendungen am Rande von Netzwerken auszuführen, müssen Unternehmen zunehmend Kubernetes einsetzen.

Die Bereitstellung von Kubernetes an der Edge ist aber eine Herausforderung. Das Open-Source System wurde für zentralisierte Rechenzentren und Scale-Out-Clouds entwickelt und ist somit nicht von Haus aus für herkömmliche remote Edge-Umgebungen geeignet.

Der „Zededa Edge Kubernetes Service“ soll Kubernetes-Implementierungen an der Edge vereinfachen. nach Anbieterangaben können Anwender so den Fokus auf die Anwendungen richten statt auf das Management und die Wartung der zugehörigen Infrastruktur.

Ausräumen der häufigsten Probleme

Das Zededa-Angebot beseitige Probleme, die häufig bei Kubernetes-Implementierungen an der Edge auftreten. Dazu gehören verteilte Standorte, limitierte Geräte, unzuverlässige Sicherheit, Fachkräftemangel vor Ort oder unzuverlässige Netzwerkverbindungen. Das Angebot helfe, Kubernetes-Infrastrukturen an verteilten Edge-Standorten remote, sicher und kosteneffizient zu implementieren und zu betreiben.

Anfang des Jahres prognostizierte Deloitte Global, dass der Markt für Edge Computing in 2023 um 22 Prozent wachsen wird. Das heißt: vier- bis fünfmal so stark wie die Ausgaben für Unternehmensnetzwerke und die gesamte Unternehmens-IT.

Gleichzeitig gilt Kubernetes mittlerweile als Standardlösung für die Verwaltung von containerisierten Anwendungen in typischen IT-Umgebungen. So geben 96 Prozent der Unternehmen an, dass sie Kubernetes nutzen oder zumindest evaluieren - ein deutlicher Anstieg von 83 Prozent im Jahr 2020 und 78 Prozent im Jahr 2019.

Die Kombination zweier Trends

Der Zededa Edge Kubernetes Service baut auf der Edge-Orchestrierungstechnik aus dem eigenen Haus auf und adressiert die Schnittmenge dieser Anforderungen. Durch die Bereitstellung von Full-Lifecycle-managed Kubernetes und integrierter Laufzeitumgebung ist dies auch für Air-Gapped-Umgebungen möglich.

Die Edge-Technik reduziere die Kosten für das Management und die Orchestrierung von verteilten Edge-Infrastrukturen und -Anwendungen, so der Anbieter Gleichzeitig erhöhe sich die Transparenz, Sicherheit und Kontrolle. Möglich werde das etwa durch eine Reihe von Kooperationen und technischen Integrationen. Der Zededa-Service lässt sich in Orchestratoren wie „Avassa“, „Rafay“, „Red Hat Openshift“, “Suse Rancher“ und „VMware Tanzu“ integrieren.

Paul Nashawaty, Principal Analyst der Enterprise Strategy Group, sieht das ähnlich: „Unsere Studien zeigen, dass die Modernisierung, einschließlich der Containerisierung, beim Edge Computing der Bereich ist, in dem Unternehmen ihre laufenden Investitionen wirklich erfolgreich einsetzen wollen, oft aber auf Herausforderungen stoßen." Rund 64 Prozent der Unternehmen setzten heute 26 Prozent oder mehr ihrer modernen Anwendungen an den Edge-Standorten ein.

Über das Zededa-Angebot sagt er: „Der Edge Kubernetes Service schließt eine Lücke zwischen diesen Umgebungen und Kubernetes-Tools. Dadurch können sich Kunden auf ihre Workloads konzentrieren, anstatt sich mit deren Betrieb zu beschäftigen.“

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