Neues Modul von TDE soll für hohe Packungsdichte sorgen Konverter schließt Lichtwellen- und Kupferleiter nahtlos zusammen

Redakteur: Michael Hase

Reine Glasfasernetze sind in vielen Unternehmen noch Zukunftsmusik. Um den Übergang von Lichtwellen- zu Kupferleitern nahtlos zu schließen, bringt der Netzwerktechnik-Anbieter Trans Data Elektronik (TDE) ein Konverter-Modul auf den Markt. Gegenüber vergleichbaren Produkten soll die Neuheit für eine höhere Packungsdichte sorgen.

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In vielen Netzwerken ist es heute noch nicht möglich, bis zu allen Geräten durchgehend Glasfaser zu verwenden. Dort wird zusätzlich eine Kupferverkabelung benötigt, um IT-Equipment wie etwa Server oder Storage-Systeme ans Netzwerk anzubinden.

Dazu sind Konverter erforderlich, die die optischen Signale in elektrische umwandeln. Diesen Zweck erfüllt das neue „TMC – TDE Media Conversion System“ von TDE. Mit der Produktneuheit erweitert der Distributor und Hersteller von Netzwerktechnik sein modulares Verkabelungssystem für Rechenzentren „TML-TDE Modular Link“.

Das Konverter-Modul ist mit zwei MTP/MPO-Ports für Glasfaserkabel auf der Rückseite und zwölf RJ45-Ports für Kupferkabel auf der Vorderseite ausgestattet. Durch die Verwendung von MTP/MPO-Steckern soll das System im Vergleich zu herkömmlichen Konvertern den Platzbedarf reduzieren, die Luftzirkulation verbessern und die Packungsdichte erhöhen.

Flexibler Netzwerk-Baustein

Laut André Engel, Geschäftsführer von TDE, will der Anbieter mit dem Konverter-Modul einen flexiblen Netzwerk-Baustein liefern, der „eine spätere Umstellung auf reine Lichtwellenleiter-Nutzung begünstigen, hohe Packungsdichte realisieren und gegenwärtig eine reibungslose Anbindung von bestehendem Equipment ermöglichen“ soll.

Mit dem Media Conversion System wird die Übertragungsreichweite laut Anbieter bei der Verwendung von OM4-Fasern auf bis zu 1.100 Meter erweitert. Die TMC-Module unterstützen TP- und LWL-Auto-Negotiation, Autocross, Automatische Link-Wiederherstellung, Pause und Hot-Swap.

Verbaut werden die Konverter in Modulträgern, die in Ausführungen mit einer Höheneinheit für zwei Module oder mit vier Höheneinheiten für acht Module verfügbar sind. Darüber hinaus stehen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung redundante Netzteile zur Verfügung, die sich über das Simple Network Management Protocol (SNMP) steuern lassen.

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