Ionq Tempo im Visier Ionq bleibt für weitere 4 Jahre bei Quantum Basel

Quelle: Pressemitteilung Ionq 2 min Lesedauer

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Ionq und Quantum Basel erweitern ihre Partnerschaft im Bereich Quantencomputer. Die Kooperation soll die Position von Quantum Basel als Innovationszentrum von Ionq in Europa festigen. Für Ionq ergibt sich die Chance, dort die nächste Quantecomputergeneration zu entwickeln und die Kommerzialisierung der Technologie zu erhöhen.

Das Rendering von Ioq zeigt, wie ein Hybridsystem auf der Basis von „Ionq Forte Enterprise“ aussehen könnte. (Bild:  Ionq)
Das Rendering von Ioq zeigt, wie ein Hybridsystem auf der Basis von „Ionq Forte Enterprise“ aussehen könnte.
(Bild: Ionq)

Quantum Basel ist eine Quanteninitiative des Innovationscampus „uptown Basel“ in der Schweiz und das offizielle Innovationszentrum von Ionq in Europa. Sie dient als Drehscheibe für die europäische Industrie, Wissenschaft und Forschung, um praktische Anwendungen der Quanteninformatik zu erforschen und Zugang zu den neuesten Unternehmenssystemen von Ionq zu erhalten.

Der schon im Dezember geschlossene Vertrag gewährt Quantum Basel das Eigentum an seinem bestehenden „Ionq Forte Enterprise“-System und sichert das Eigentum an einem System der kommenden Generation. Denn die neu aufgelegte und erweiterte Vereinbarung steigert der Gesamtwert der Partnerschaft zwischen Quantum Basel und Ionq auf über 60 Millionen Dollar. Sie verlängert die Präsenz von Ionq in der Schweiz um weitere vier Jahre bis 2029 und soll sich über vier Generationen von Ionq-Systemen erstrecken.

Niccolo de Masi, Vorsitzender und CEO von Ionq, sagt dazu: „Quantum Basel bleibt ein wichtiger Innovationsknotenpunkt für unser Unternehmen [...] Wir bauen in Europa ein quantenfähiges Ökosystem auf, das in der Lage ist, Fortschritte in den Bereichen Materialwissenschaften, Verteidigung, KI, Biowissenschaften, Logistik und darüber hinaus voranzutreiben.“

Die Anwendungsfelder

Konkret geht es um gemeinsamen Forschungsbemühungen mit neuen Arbeitsbereichen, die sich auf die Optimierung großer Sprachmodelle (LLMs) und die Entwicklung hybrider quanten-klassischer Techniken für fortgeschrittene Anwendungsfälle im Bereich Computing konzentrieren. Diese Bemühungen zielen darauf ab, durch die Verbesserung der Leistung von KI-Modellen und die Erforschung neuartiger algorithmischer Frameworks kurzfristig kommerziellen Nutzen aus Quantentechnologien zu erschließen.

Thomas Landolt, CEO von Quantum Basel, ergänzt die Sichtweise: „Das System vor Ort dient auch als Katalysator für eine lebendige Community bei uptown Basel.“

Gedacht ist daran, dass Ionq seine Präsenz ausbauen und sein Technik- und Forschungspersonal erweitern will, um sowohl die Systementwicklung als auch die gemeinsame Forschung zu unterstützen. Aufbauend auf Ionq Forte Enterprise wird das kommende System von Quantum Basel „Ionq Tempo“ sein, das Teil der Roadmap von Ionq zur Bereitstellung leistungsfähigerer, fehlertoleranter Quantencomputer ist.

Die Roadmap con Ionq: Mit der Werbung „Die Vorbereitung auf kommerzielle Vorteile beginnt heute“ lädt Ionq dazu ein, sichT„Tempo“ genauer anzuschauen. Das Unternehmen schätzt, dass die Vorreiter im Quantenbereich bis zu 80 Prozent des kommerziellen Werts auf dem Quantenmarkt für sich beanspruchen werden. (Bild:  Ionq 2025)
Die Roadmap con Ionq: Mit der Werbung „Die Vorbereitung auf kommerzielle Vorteile beginnt heute“ lädt Ionq dazu ein, sichT„Tempo“ genauer anzuschauen. Das Unternehmen schätzt, dass die Vorreiter im Quantenbereich bis zu 80 Prozent des kommerziellen Werts auf dem Quantenmarkt für sich beanspruchen werden.
(Bild: Ionq 2025)

Tempo verfügt über schnellere Gate-Geschwindigkeiten, Mid-Circuit-Messungen und eine Genauigkeit von 99,9 Prozent. Das trägt dazu bei, größere und komplexere Problemklassen zu lösen und eine schnellere Lösungsfindung zu ermöglichen. Die Tempo-Systeme sollen letztlich den Einsatz von Quantencomputern in kritischen Bereichen wie Finanzen, Werkstoffe, Arzneimittelforschung und Lieferkettenoptimierung ermöglichen.

Ionq Forte und IonQ Forte Enterprise, sind die derzeit aktuellsten Modelle, mit denen Kunden und Partner wie Amazon Web Services, Astrazeneca und NVvidia eine 20-fache Leistungssteigerung erzielen konnten. Das Unternehmen erreichte damit eine Zwei-Qubit-Gate-Genauigkeit von 99,99 Prozent.

Die Partnerschaft mit Quantum Basel ist keine exklusive. Kurz zuvor hatte Ionq eine Vereinbarung mit der schwedischen Non-Profit Organisation CCRM Nordic geschlossen. Dazu kommen eine Kooperation mit Einride in Schweden sowie diverse Partnerschaften in Süd-Korea.

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