Wo bleibt das Geld in der IT?

Inhouse-IT contra Cloud-Services – die Argumente

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Was kostet ein Rechenzentrum?

Praktisch bedeutet es, wenn das gesamte IT-Budget sich auf Euro 30 Millionen beläuft, dass dann für das Rechenzentrum rund 10 Millionen Euro jährlich anfallen. Selbst wenn für Anwendungen und Peripherie mehr ausgegeben werden müssen, bleibt für das RZ immer noch eine stattliche Millionensumme, die natürlich in jedem Einzelfall genau ermittelt werden muss.

Wenden wir uns diesem Bereich zu, denn er ist der Kandidat für mögliches Cloud Computing. Und hier betrachten wir nicht, wie noch oft üblich, einzelne Anwendungen oder ganze Anwendungslandschaften wie ERP, CRM oder Branchenlösungen. Sondern wir wollen uns auf die reine Infrastruktur konzentrieren, also alles, was zum Betrieb der Anwendungen erforderlich ist.

Das ist natürlich zunächst die Rechner- und Speicher-Hardware mit der unerlässlichen Ausstattung an Software – angefangen vom Betriebssystem über die Middleware bis zum Datenbank-System. Ebenso gehören dazu die Räumlichkeiten mit Energie, Klima, Schutz, Sicherheit, Zugang und allen anderen Facilities, nicht zu vergessen das Personal einschließlich Management.

Rechnen, Speichern, Archivieren

Alle diese Kostenarten dienen im Endeffekt nur den typischen RZ-Diensten „Rechnen“, „Speichern“, „Archivieren“ mit der internen Vernetzung, die man auch aus der Cloud beziehen kann. Damit kein Missverständnis aufkommt: das Netz besteht in den meisten IT-Bereichen aus drei sehr verschiedenen Teilen:

  • 1. Die Vernetzung im Rechenzentrum zwischen Storage, Switches und Servern
  • 2. Die Verbindung zur Außenwelt der Benutzer – alles was den RZ-Raum verlässt
  • 3. Die Fern- und Teilnetze zu Außenstellen und innerhalb dieser.

Einige konkrete Beispiele der Beratungsarbeit zeigten bei einem Server-Pool von etwa 300 physischen (rund 800 logischen) Servern jährliche Kostenvolumina zwischen 2 und 7 Millionen Euro. Nun kommt die interessante Frage: wofür wird dieses Geld eingesetzt? Welches sind die Hauptkostenblöcke? Um zu einer Antwort zu gelangen, hilft der Vergleich mit einer Cloud-Lösung ein Stück weiter.

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