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ImageX – Das Microsoft Tool zur Image-Erstellung im Detail

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Die Grenzen von ImageX

Was ImageX nicht kann, ist CD/DVDs zu brennen sowie SIDs und ähnliche Daten von einem Image zu löschen. Aber auch hier gibt es mit den Tools „Oscdimg.exe“ zum Erstellen von ISO-Images und „Sysprep.exe“ zum Entfernen von SIDs und ähnlichen Informationen Abhilfe aus dem Hause Microsoft. Das anschließende Brennen der ISO-Datei auf einen Datenträger funktioniert mit jedem gängigen Brennprogramm.

Anwendungsbereiche von ImageX

Der typische Anwendungsbereich von ImageX wird unter Windows PE 2.0 oder auf einem Betriebssystem mit einem installierten WAIK oder BDD sein. Dort befindet sich das Programm im Ordner „:\Programme\Windows AIK\Tools\“.

Unterstützte Plattformen sind amd64, ia64 und x86. Im originalen Windows PE 2.0-Image befindet sich das Tool nicht, kann aber durch Kopieren in ein Image-Verzeichnis verfügbar gemacht werden.

ImageX wird bei der Masseninstallation von Server 2008 und Vista nach dem Gebrauch von Sysprep.exe und vor der Erstellung eines ISO-Images verwendet. Wird es unter Windows PE 2.0 gestartet, kann es eine mit Sysprep.exe bereinigte Windows Vista-Version (ohne SIDs, Computernamen, usw.) in ein Image aufnehmen. Da Windows PE netzwerkfähig ist, kann das Image sogar beliebig kopiert bzw. verschoben werden.

Folgende Anwendungsbereiche sind möglich:

  • Anfügen eines Volumen-Image an ein vorhandenes Image (Option: /append)
  • Anwenden eines Image (Option: /apply)
  • Erstellen einer ImageX-Konfigurationsdatei (*.ini)
  • Erfassen eines Image (Mit /capture, /compress und /config)
  • Aufteilen eines Image (Option: /split)
  • Bereitstellen und Ändern eines Image (Optionen: /unmount, /commit, /mountrw)

weiter mit: Die Syntax von ImageX

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