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Kosten und Nutzen

Der stabile Betrieb hat seinen Preis sowohl bei Hardware- aber auch bei Softwarekomponenten wie dem Catalog Manager. Einen genauen Betrag für dieses Programm möchten weder Schirmer noch BMC-Geschäftsführer Behley nennen, aber er dürfte im 6-stelligen Bereich liegen, „zuzüglich eines Aufschlags für die Wartung. Billig ist das nicht“, ergänzt der HUK-Manager.
Insgesamt gibt die HUK für ihre IT gut zwei Prozent der eingenommenen Prämien aus und liegt dabei im Vergleich zu Mitbewerbern gut im Rennen, weiß Schirmer. Allerdings ist die Vergleichbarkeit nicht leicht herzustellen: Zählen dazu beispielsweise die Gehälter der IT-Kontaktpersonen in den Fachabteilungen oder aber die IT-Ausstattung der Vertriebsmitarbeiter zum IT-Budget oder die Aufwände für Druck und Versand der 250 Millionen Seiten Papier im Jahr, die der Versicherungskonzern produziert?
Mit Kosten und Nutzen neuer Datenbankprodukte beschäftigt sich derzeit Jörg Rehs, Bereichsleiter Produktionssteuerung in der Abteilung Informatik-Betrieb der HUK Coburg. Momentan erfolgt die Umstellung von DB2 Version 9 auf Version 10.
Auf der Einkaufsliste
Rehs untersucht in dem Kontext weitere DB-Produkte, auch von BMC. „Load/Unload-Programme sowie Snapshot-Produkte, die CPU-Einsparungen und Laufzeitverringerungen versprechen“, beschreibt Rehs mögliche Einkäufe.
Neben BMC hat auch IBM solche Werkzeuge im Angebot, da gilt es zu testen und zu prüfen. „Technisch geben die alle Sinn, die Frage ist nur, ob es sich rechnet“, erklärt Rehs die Überlegungen. „Denn wenn ich zwei Stunden einspare bei einer Aufgabe aber dafür fünf Stunden Zeit haben, dann gebe ich dafür kein Geld aus“. Anders ist es, wenn sich Engpässe beseitigen lassen, „dann kann sich der Einsatz weiterer Werkzeuge rechnen“.
Schon lange nutzt die HUK den „Change Manager for DB2“ von BMC, der Änderungen in Datenbanken vereinfacht. Laut Geschäftsführer Behley ist diese Software die erfolgreichste im Datenbank-Umfeld: „In den USA gibt es kein Unternehmen, das keinen Change Manager einsetzt, wenn es DB2-Programme von uns nutzt.“
Für Behley ist der Catalog Manager die logische Erweiterung, die „mehr Verantwortung in die Anwenderbereiche bringt, aber sauber abgesichert von der Produktion“. Das meint, dass die Anwendungsentwickler autonom arbeiten können, aber den laufenden Betrieb nicht in Gefahr bringen, oder wie es DB-Profi Rehs ausdrückt: „Die Entwickler erstellen das logische Design, die Administratoren das physische.“
weiter mit: Die Einführungsphase
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