Accelerator-Programm erreicht nächste Stufe GitHub startet Open-Source-Fonds und veröffentlicht Studienergebnisse

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Die Entwicklerplattform GitHub hat die nächste Stufe ihres Accelerator-Programms gezündet und den „Secure Open Source“-Fonds gestartet. Noch bis 7. Januar können Interessenten ihre Bewerbung einreichen. Zudem veröffentlichte die Plattform die Ergebnisse ihrer „OSS Funding Survey 2024“.

Noch bis 7. Januar sind Bewerbungen für GitHubs "Secure Open Source Fund" möglich.(Bild:  Screenshot / GitHub)
Noch bis 7. Januar sind Bewerbungen für GitHubs "Secure Open Source Fund" möglich.
(Bild: Screenshot / GitHub)

Der neu aufgelegte „Secure Open Source Fund“ soll vor allem die Sicherheit und das Vertrauen in Open-Source-Projekte finanziell und programmatisch stärken. Zum Auftakt werden 1,25 Millionen US-Dollar an insgesamt 125 Projekte verteilt. Als Partner beteiligten sich unter anderem die Alfred P. Sloan Foundation, American Express, Chainguard, HeroDevs, Kraken, Mayfield Fund, Microsoft, 1Password, Shopify, Stripe, Superbloom, Vercel und Zerodha.

Neben der reinen finanziellen Unterstützung bietet das dreiwöchige Programm auch Sicherheitsschulungen, Mentoren, Tools, Zertifizierungen und mehr. Eine genaue Auflistung aller Benefits und Zugangsvoraussitzungen hat GitHub in einem ausführlichen Blog-Beitrag zusammengefasst. Interessierte können sich noch bis 7. Januar für die Teilnahme am „Secure Open Source Fund“ bewerben.

Einblick in Open-Source-Projekte

GitHub hat zudem die Ergebnisse seiner „OSS Funding Survey 2024“ veröffentlicht. Die Umfrage entstand in Kooperation mit der Linux Foundation und der Harvard University. Sie soll einen Einblick geben, wie Organisationen Open-Source-Software finanzieren, zu ihr beitragen und sie anderweitig unterstützen.

Zu den wesentlichen Ergebnissen zählt, dass die teilnehmenden Organisationen jährlich rund 1,7 Milliarden US-Dollar in Open Source investieren. Auf das gesamte Ökosystem hochgerechnet, würde dies eine geschätzte Investitionssumme von 7,7 Milliarden US-Dollar ergeben. 86 Prozent der Investitionen erfolgen in Form von Arbeitszeit, die restlichen 14 Prozent sind direkte finanzielle Beiträge. Unterstützer wissen generell, wie und zu was sie beitragen (65 Prozent), oftmals fehlt aber eine klare Übersicht über ihre Beiträge (38 Prozent). Diese Problematik verstärkt sich beim Einsatz von dezentralen Ansätzen. Die Studie zeigt auch, dass sich Sicherheitsmaßnahmen vor allem auf Fehlerbehebung und Wartung konzentrieren. Nur wenige Organisationen (6 Prozent) sehen umfassende Security-Audits als Priorität.

Die vollständigen Ergebnisse der „OSS Funding Survey 2024“ sind auf einer eigenen Website abrufbar.

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