CGI-Empfehlungen Fünf Schritte genügen für eine nachhaltige Cloud-Migration

Quelle: Pressemitteilung CGI

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Die Klimakrise zwingt Unternehmen, nachhaltiger zu handeln. Leider steht der hehre Wunsch, die Umwelt zu schützen, oft dem Bedarf an Rechenleistung entgegen. Die Migration in die Cloud kann die Brücke schlagen – wenn Unternehmen diese fünf Best Practices von Business- und IT-Dienstleister CGI beachten, so das Unternehmen.

Es gibt einen 'besten' Weg für Unternehmen, 'grüner' zu werden .... (Bild:  jijomathai - stock.adobe.com)
Es gibt einen 'besten' Weg für Unternehmen, 'grüner' zu werden ....
(Bild: jijomathai - stock.adobe.com)

Es ist ein Trugschluss zu glauben, Klimaneutralität ließe sich allein durch Outsourcing der Rechenkapazitäten erreichen: Auch Cloud-Rechenzentren verbrauchen Energie. Die richtige Strategie vorausgesetzt, können Unternehmen aber trotzdem ihre CO2-Bilanz verbessern. CGI rät Unternehmen, ihre Cloud-Migration in fünf Schritten durchzuführen:

1. Grüne Cloud-Provider wählen

Der erste Schritt für Unternehmen, die eine Migration in die Cloud anstreben, ist die Wahl des passenden Cloud-Providers. Dazu gehört auch, dass sie sich über die Nachhaltigkeitsbemühungen der Anbieter informieren.

Betreiber von Rechenzentren für die Cloud haben viele Möglichkeiten, ihre CO2-Emissionen im Zaum zu halten. [Anm. d. Red.: Nur tun sie das nicht immer, siehe „ Verschleierungstaktiken und Irreführung bei den Hyperscalern; Gesucht: Neue Metriken für die Nachhaltigkeit von Rechenzentren“] Neben der Verwendung von Ökostrom können sie ihren Verbrauch zum Beispiel auch durch ausgeklügelte Kühlverfahren senken.

Seriöse Anbieter geben gerne Auskunft darüber, wie sie die Umwelt schützen. Leider kosten diese Initiativen Geld, so dass kleinere Anbieter oft keine Möglichkeit haben, gleichzeitig kostengünstig und umweltfreundlich zu sein.

2. Ressourceneinsatz optimieren

Ist die Wahl auf einen Provider gefallen, sollten Unternehmen eine Strategie für die Ressourcennutzung definieren. Die meisten Cloud-Anbieter bieten heute passgenaue Skalierbarkeit für den Recheneinsatz.

Unternehmen können etwa auf Just-in-Time-Provisionierung, bei denen Ressourcen nur bei Bedarf bereitgestellt werden, oder Pay-per-Use-Modelle zurückgreifen. Solche Verfahren reduzieren zudem die Kosten, denn die Provider berechnen dann nur die tatsächlich genutzten Cloud-Ressourcen.

3. Den eigenen Footprint reduzieren

Nach der Entscheidung für einen Cloud-Anbieter und die Optimierung der Ressourcen müssen Unternehmen dringend ihre eigene IT-Infrastruktur reduzieren. Die Verkleinerung ist nötig, damit die Migration in die Cloud überhaupt einen Effekt auf die Energie-Effizienz hat.

Aus Gründen des Datenschutzes sind Unternehmen in der Regel gezwungen, gewisse Hardwareressourcen vorzuhalten, auf denen sie vertrauliche Daten lagern und verarbeiten. Dennoch sollte das Ziel eine In-House-IT sein, die auf das absolut Wesentliche reduziert ist, um keinen redundanten Parallelbetrieb – und damit einen unnötigen Energieverbrauch – zu riskieren. Weiter lohnt sich auch ein Blick auf die Modernisierung der eigenen Infrastruktur.

4. PaaS und SaaS verwenden

Anstatt lediglich externe Hardware anzumieten und deren Verwaltung anderen zu überlassen, können Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck durch die Nutzung externer Services noch weiter verkleinern. Insbesondere große Cloud-Anbieter stellen nicht nur Speicher- und Rechenkapazitäten, sondern auch die passenden Dienste in Form von Platform-as-a-Service (PaaS) oder Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung [die Einschränkungen lesen Sie im Artikel „ Verschleierungstaktiken und Irreführung bei den Hyperscalern; Gesucht: Neue Metriken für die Nachhaltigkeit von Rechenzentren“].

Unternehmen sollten daher beispielsweise auf Datenbank- oder Mail-Server umsatteln, die die Provider stellen. Da die Server ohnehin laufen, steigt mit der Auslastung ihre Umweltfreundlichkeit. Je mehr Unternehmen sie also in Anspruch nehmen und stattdessen auf eigene, wenig nachhaltige Hardware verzichten, desto besser.

5. Green Coding betreiben

Unternehmen, die eigene Software entwickeln, haben einen zusätzlichen Hebel, um ihre Nachhaltigkeit zu verbessern: Green Coding. Bei diesem Ansatz achten die Entwickler darauf, eine möglichst geringe Rechenzeit zu benötigen – und damit den Energieverbrauch zu drücken.

Praktisch bedeutet Green Coding, Quellcodes zu optimieren und überflüssige Programmzeilen zu eliminieren. Zudem kann die Wahl der richtigen Programmiersprache für ein bestimmtes Anwendungsszenario Wunder wirken. Unternehmen sollten ihren CIO daher mit der Aufgabe betrauen, eine Green-Coding-Initiative zu starten und Guidelines für das Tuning der selbstgeschriebenen Software aufzustellen.

Eric Berg, Vice President Consulting Expert bei CGI Deutschland, fasst zusammen: „Die Reduktion des Corporate Carbon Footprint hat sich für Organisationen in jeder Branche zu einer der wichtigsten Aufgaben entwickelt. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Entwicklung einer Reduktionsstrategie und der Identifizierung geeigneter Maßnahmen, trotz und wegen steigender Rechenleistungen.“

CGI erhält Ecovadis-Platin-Auszeichnung

CGI hat von Ecovadis, dem größten Anbieter von Nachhaltigkeitsbewertungen für Unternehmen, ein Platin-Rating für seine Nachhaltigkeitsinitiativen erhalten. Damit gehört der Business- und IT-Dienstleister in der Kategorie „Computerprogrammierung, Beratung und verwandte Tätigkeiten“ zu den besten ein Prozent der Unternehmen. In den vorangegangenen vier Jahren hatte CGI bereits das Nachhaltigkeitsrating in Gold erhalten.

Platin in der Ecovadis-Auszeichnung bedeutet für CGI, dass das Unternehmen zu den nachhaltigsten 1 Prozent gehört, die bewertet wurden. (Bild:  CGI)
Platin in der Ecovadis-Auszeichnung bedeutet für CGI, dass das Unternehmen zu den nachhaltigsten 1 Prozent gehört, die bewertet wurden.
(Bild: CGI)

Das Ecovadis-Platin-Rating steht für die kontinuierliche Umsetzung und Integration von messbaren sowie nachvollziehbaren Initiativen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrecht, Ethik sowie nachhaltige Beschaffungspraktiken. Das Unternehmen hat bereits mehr als 95.000 Organisationen weltweit bewertet. Die Methodik für das Rating basiert auf einem Rahmenwerk von 21 Kriterien, das sich an globalen Standards orientiert und das eine internationale Wissenschafts-Community kuratiert.

CGI möchte bis 2030 Klimaneutralität erreichen (siehe: Nachhaltigkeitsmaßnahmen von CGI im Corporate Social Responsibility Report 2021. Der IT-Dienstleister hat zudem angekündigt, messbare Verbesserungen im Hinblick auf Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion durchführen sowie einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen zu wollen. CGI richtet überdies seine Umwelt-, Sozial- und Governance-Berichterstattung (ESG) an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und den Anforderungen des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) sowie der Global-Compact-Initiative der Vereinten Nationen aus.

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