Wer soll, muss dabei sein, wenn die Vogel IT-Akademie einen „DataCenter-Strategy-Summit“ veranstaltet? Datacenter-Manager, IT-Leiter CIOs. Sie treffen heuer am 13. Oktober in Bad Homburg auf Co-Location-Anbieter, auf Wissenschaft und Forschung und Technikanbieter – es ist ein Treffen von Experten – mit vollem Programm. Und am Abend wird mit den Gewinnern der „Datacenter Strategy Awards“ gefeiert.
Am 13. Oktober findet in Bad Homburg der „DataCenter Strategy Summit 2022“ statt.
Bis zum 15. August konnten IT-Leiter und Datacenter-Manager nominiert werden, die durch einen Strategieansatz aufgefallen sind, der in die Zukunft weist, durch Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit beispielsweise - für das physische oder virtualisierte Datacenter oder auch für die gesamte IT-Infrastruktur.
Denn genau das Spektrum deckt auch der diesjährige DataCenter Strategy Day ab, wie sich schnell mit einem Blick auf die Agenda überprüfen lässt: Die Vorträge und Workshops gliedern sich in die Bereiche „Facility meets IT“, Datacenter und Co-Location-Strategien, etwa in Bezug auf Nachhaltigkeit, es geht auch um Zertifizierungen und Standards, Hybridkonzepte und generell um die Zukunftsfähigkeit.
Gunnar Schomaker eröffnet den Highlight-Reigen.
(Bild: Vogel IT-Medien GmbH)
Die ersten Keynotes
Leser von DataCenter-Insider kennen die meisten Referenten, wie den ersten Keynote-Sprecher Gunnar Schomaker, Vice Managing Director, SICP – Software Innovation Campus Paderborn, der wie auch der zweite Vortragende Hartwig Bazzanella, Vorstand des Verbands Innovative Rechenzentren (VIRZ e.V.), mit umfassendem Wissen aus dem gesamten Rechenzentrumsumfeld immer wieder neu überrascht. Beide sind sowohl Experten in Belangen physischer Infrastruktur, insbesondere unter dem Gesichtspunkt Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit, aber auch in puncto softer Ware, für die letztendlich Rechenzentren geschaffen wurden. Die nachfolgende Auswahl an Artikeln beschreibt nur im Ansatz, auf welches Know-how Besucher des Events zugreifen könnten.
Auf dem DataCenter Strategy Summit 2022 hat sich Schomaker zum Thema gewählt „Von Datacenter-Prozessen zu Strategien für digitale Nachhaltigkeit – So einfach und doch unmöglich?“ mit dem Aspekt „Nachhaltigkeit, unmissverständlich begreifen“; denn das ist gar nicht so selbstverständlich, wie es sich zunächst anhört. Schomaker aber findet ein `magisches´Dreieck, mit dem sich ein Ziel definieren lässt: Strategie, Taktik und Operations.
Hartwig Bazzanella zeigt Versionen künfiger IT und Datacenter auf.
(Bild: Vogel IT-Medien GmbH)
Wer Vorträge von Bazzanella kennt, weiß, dass ein solcher einen rasanten Ritt durch jüngste Technologie-Entwicklungen bedeutet. Sein Vortrag steht unter dem Motto „Virtual Datacenter – lösen Containertechnologien die VMs ab?“ Wie er von dieser Frage zu HPC-und Supercomputing-Rechenzentren gelangt und dann auch noch zu einem energetisch optimaleren Betrieb von IT und Rechenzentrum, das können alle Teilnehmer anschließend nachvollziehen.
Nach der Mittagspause
Die Keynotes nach der Mittagspause sind geprägt von den Strategien zweier Datacenter-Kunden: Vielleicht haben Sie schon einmal die Fernsehwerbung von Zattoo gesehen? Zattoo ist ein TV-Sender, dessen Streaming-Angebot quasi direkt aus einem Windrad ins Wohnzimmer geliefert wird. Vilyana Ivanova, Head of Operations bei Zattoo, berichtet von der aktuellen Datacenter-Infrastruktur.
Rafael Hoffner ist Leiter der IT und IT-Infrastruktur des Vereins TSG 1899 Hoffenheim. Zusammen mit Matthias Blatz, Geschäftsführer bei Heidelberg IT, seinem Servicepartner, klärt er, welche Fragestellungen und Anforderungen ein Kunde und ein Dienstleister an eine souveräne IT stellt. Ihre Strategie angesichts unterbrochener Lieferketten, der Trump-Jahre, der Übermacht von China und den USA in Sachen Informations- und Kommunikationstechnik, der Energiekrise, der steigenden Dringlichkeit nachhaltiger IT und Infrastruktur dürfte viele interessieren; denn ihre Sorgen aber auch Hoffnungen teilen sie sich mit mindestens genauso vielen.
Das gibt Stoff für Diskussionen: Schön, dass Hoffner und Blatz sowie Ivanova in anschließenden Roundtable-Runden zur Verfügung stehen.
Doch die Highlights nehmen kein Ende: Helmut Kreiser vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung stellt den Teilnehmern sein „Reallabor“ vor: Das neue GSI-Rechenzentrum ist nicht nur ungewöhnlich gebaut, sondern bietet Technikherstellern sowie -nutzern eine Möglichkeit Technik auszuprobieren und zu optimieren – durch eine `Open Innovation Strategie´.
Anschließend fordert Max Schulze, Mitgründer der Sustainable Digital Infrastructure Alliance e.V. (SDIA) „radikale Transparenz“. Es geht darum, wie sich die Umweltwirkungen von IT-Anwendungen und digitalen Produkten messen lassen, beziehungsweise messen lassen müssen, und wer eigentlich verantwortlich für die Umweltwirkung von IT und Datacenter ist.
Im folgt Staffan Reveman, Unternehmensberater und Publizist, mit einer Keynote zur Frage: „Wie können wir unsere Rechenzentren klimaneutral betreiben?“ – DataCenter-Insider-Leser schätzen seine pointierten Ausführungen, ja Nadelstiche, die weder die Politik noch die Datacenter-Branche auslassen. So reicht auch in diesem Jahr sein Vortrag vom Koalitionsvertrag in die Praxis mit aktuellem Bezug: „Gashahn zugedreht“.
Den Schluss der Informationsveranstaltung bilden zwei konkurrierende Podiumsdiskussionen:
1. Gerd Simon, Berater, Analyst und Branchenkenner, moderiert das Panel „Hyper Regional statt Hyper Scale: Deutschland auf dem Weg zur DC-Metropolregion
Stand: 08.12.2025
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2. Ulrike Ostler, Chefredakteurin DataCenter-Insider, moderiert „PEER DC – Ein Bewertungssystem für DC“:
Die Kunden wünschen es sich, die Co-Location-Anbieter blockieren, der Gesetzgeber zaudert, der Professor ein Lobbyist? Was kann Peer DC überhaupt?
PeerDC und Datacenter-Pakt: Was spricht für welche Alternative?
Regeln für Deutschland, Europa … alles sinnfrei? Das Diktat setzen ISO-Normen, Uptime Institute und TÜV