Suchen

Gebäude-Automation und Sicherheitstechnik schützen die Fabriken des 21. Jahrhunderts

Ein Rechenzentrum braucht mehr als eine Hülle um die IT

Seite: 3/5

Firma zum Thema

Nach zwei Tagen zahlungsunfähig

Die in einem Rechenzentrum eingesetzten Systeme und Anlagen müssen höchsten Ansprüchen an die Verfügbarkeit genügen, vergleichbar mit der hohen Priorität, die der Ausfallsicherheit in der industriellen Produktion zukommt. Rechenzentren müssen täglich rund um die Uhr und unterbrechungsfrei funktionieren – Business Continuity ist hier das Stichwort.

Dies mit gutem Grund: Fällt die Datenverarbeitung aus, kommt es in allen Branchen zum Geschäftsstillstand. Eine Bank ist beispielsweise ohne funktionierendes Rechenzentrum nach 48 Stunden nicht mehr zahlungsfähig.

Eingreifen, bevor Schaden entsteht

Integrierte Gesamtlösungen erlauben die professionelle Steuerung und das transparente Management der komplexen Abläufe und Prozesse der Rechenzentrumsinfrastruktur. Was das in der alltäglichen Praxis bringt, verdeutlicht folgendes Beispiel:

Heizung-, Lüftungs- und Klimatechnik bedarfsgerecht steuern und Energieströme auswerten kann man mit Desigo von Siemens.
Heizung-, Lüftungs- und Klimatechnik bedarfsgerecht steuern und Energieströme auswerten kann man mit Desigo von Siemens.
(Bild: Siemens AG)

Weist etwa das Energie-Monitoring auf einen punktuell erhöhten Stromverbrauch hin, kann dies ein Frühindikator für eine Störung sein, die einen Brand zur Folge haben könnte. Wird dies erkannt, können Gegenmaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden, noch bevor ein größerer Schaden entstehen kann.

Desigo und Clarity LC von Siemens

Beispielsweise kann die „Desigo“-Produktfamilie von Siemens das übergreifende Management, die Kontrolle und die Automatisierung der Rechenzentrumsinfrastruktur übernehmen. Dazu zählen Energie- und Gebäude-Management, Brandschutz und Gebäude-Überwachung. Applikationen von Desigo ermöglichen zudem Visualisierungen in 3D, die mit zusätzlichen Informationen wie Temperatur oder Stromverbrauch ergänzt werden können.

Um das Facility- und das IT-Management zu verknüpfen und Daten und Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenzuführen, kann die Data Center Infrastructure Management (DCIM)-Software von Siemens – Datacenter „Clarity LC“– genutzt werden. Neben Asset-Management-Funktionalität und 3D-Modellierung des Rechenzentrums bietet die Software auch Simulationen an. (siehe auch: Top 10 der DCIM-Tools)

Mit ihnen kann gezeigt werden, wie sich Änderungen an der IT-Landschaft auf die Gebäudetechnik auswirken würden. Soll zum Beispiel zusätzliche Serverhardware aufgestellt werden, ermittelt die Software die Auswirkungen auf den Energieverbrauch oder berechnet, wie die Kühlleistung angepasst werden muss.

(ID:42757127)