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Gebäude-Automation und Sicherheitstechnik schützen die Fabriken des 21. Jahrhunderts

Ein Rechenzentrum braucht mehr als eine Hülle um die IT

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Spagat zwischen IT- und Infrastrukturwelt

Genauso wie die immer leistungsfähigeren und schlankeren Server, muss auch die Gebäude-Infrastruktur skalierbar sein. Dabei kommt dem Infrastruktur-Management eine zentrale Bedeutung zu.

Exabyte laufen in den Fabriken des 21. Jahrhunderts zusammen.
Exabyte laufen in den Fabriken des 21. Jahrhunderts zusammen.
(Bild: Siemens AG)

Nutzt ein Unternehmen sein Rechenzentrum ausschließlich selbst, ist das Management der IT- und der Gebäude-Infrastruktur genau definiert: Im Idealfall ist die Server-Struktur einheitlich, der Energieverbrauch gleichmäßig und gut planbar und der physische Zutritt ist auf eine feste Mitarbeitergruppe begrenzt. Ähnliches gilt für die Rechenzentren großer Internet Provider, weil Prozesse und Technologien häufig stark standardisiert sind.

Beim Colocator

Anders ist es bei Anbietern von so genannten Hosted Managed Services oder bei Colocators. Sie stellen anderen Unternehmen Rechnerkapazitäten und deren Betrieb zur Verfügung – oder auch nur die Räumlichkeiten zum Aufstellen eigener Server.

Daher kann der Bedarf an Platz und Energie auftragsabhängig stark schwanken. Außerdem ist bei den Colocators der Kreis der Personen, die das Rechenzentrum betreten dürfen, in der Regel größer und komplexer zu verwalten. Ein Kunde muss rund um die Uhr Zutritt zu den eigenen, aber keinesfalls zu fremden Servern haben.

Je heterogener die IT-Landschaft eines Rechenzentrums, desto wichtiger ist ein gutes Zusammenspiel des Asset- und eines übergeordneten Infrastruktur- Managements. Um dieses an die steigenden Anforderungen anzupassen und Optimierungsmöglichkeiten auszuschöpfen, braucht es Expertise in beiden Bereichen: bei der Gebäude-Infrastruktur, -Technik und -Automatisierung sowie ein umfassendes Wissen rund um die Prozesse in und das Management von Rechenzentren.

Fabriken des 21. Jahrhunderts

Der sichere und effiziente Betrieb von Rechenzentren weist viele Analogien zum Betrieb klassischer Industrieprozesse auf. Rechenzentren können deshalb mit gutem Grund als die „Fabriken des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet werden. Es geht darum, industrietypische Prozesse und Workflows zu verstehen und sie mit durchgängigen, integrierten Lösungen zu unterstützen und zu automatisieren.

„Integriert“ heißt in diesem Zusammenhang, dass alle Einzelgewerke nahtlos und technisch transparent ineinandergreifen. Siemens bietet spezifisch für Rechenzentren lösungsorientierten Ansätze, bei dem nicht einzelne Komponenten betrachtet, sondern ein Paket aus verschiedenen Komponenten geschnürt wird.

„Integriert“ heißt weiterhin, dass sich bei der Umsetzung solcher Lösungen vielfältige Kompetenzbereiche ergänzen müssen. Daher hat Siemens seine Kernkompetenzen rund um Gebäudetechnik und Energieeffizienz durch die Kooperation mit ausgewählten Partnern aus dem Infrastruktur- wie auch dem IT-Bereich erweitert und bindet bei Bedarf deren Drittprodukte in sein eigenes Lösungsportfolio ein.

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