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Datacenter Infrastructure Management – welche Tools gibt es und was ist das überhaupt?

Eco erstellt eine Übersicht der Anbieter im DCIM-Markt

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Firmen zum Thema

Die Anbieter und die Produkte von A bis C

Im Folgenden eine sehr knappe Darstellung der in der Eco-Marktübersicht auf jeweils ein bis zwei Seiten angeführten Anbieter und ihrer Lösungen. Alle Informationen nach den herstellereigenen Angaben im Eco-Report.

Die Übersicht entält nicht nur Produktbeschreibungen, sondern auch die Ansprechpartner bei den jeweiligen Anbietern.
Die Übersicht entält nicht nur Produktbeschreibungen, sondern auch die Ansprechpartner bei den jeweiligen Anbietern.
(Bild: Eco, Verband der Deutschen Internetwirtschaft)

ABB: Die Kernplattform von „Decathlon“ wurde 202 eingeführt und basiert auf einem weit verbreiteten System zur Industrieautomatisierung. Entsprechend liegt die Stärke einerseits bei der Integration von Drittanbieter-Produkte und andererseits auf dem Fokus auf Echtzeit-Überwachung und Steuerung.

Aixpertsoft: Die DCIM-Software ist hier ein „DCM“-Modul eines umfassenderen Produktkonzepts für IT Service Management rund um die Configuration Management Database (CMDB) „Aixboms“. Für den Mittelstand gibt es eine abgespeckte Variante „Lisa DCMS“.

AT+C: Der Hersteller war ursprünglich ein Spezialist für die Dokumentation von Kabelverteilung und Netzwerken im Rahmen des Facility-Managements. Die Lösung „AT+C VM7“ ist daraus weiterentwickelt und lässt nach dem Baukastenprinzip jeweiligen Anforderungen anpassen.

CA Technologies: Aus der langen Erfahrung mit Rechenzentren hat der Anbieter früh den Assets bei seiner ITSM-Umgebung großen Wert beigemessen. Das Teilprodukt „CA DCIM“ stellt IT-Umgebungen in 3D visuell dar, lässt aus Messungen Trends ablesen, alarmiert, steuert gegen und kann Änderungen simulieren.

Cofely: „Axi.Cos-DCIM“ ist ein individuelles, kundenspezifisches Produkt, das die Daten mit Web-Technik aus anderen Systemen bezieht. Der Anbieter betont seine Herstellerunabhängigkeit und Offenheit auch für kundenspezifische Programmierung.

Cormant: Das noch junge Unternehmen trat 2003 mit „Cable Solve“ auf den Markt, aus dem inzwischen „Cormant-CS“ wurde. Der Netzwerk-Schwerpunkt schwand früh zugunsten umfassenden DCIM. Heute liegt der Entwicklungsschwerpunkt auf mobilen Systemen in diesem Kontext.

Die Anbieter und die Produkte von D bis I

Datacentervision: Erst vor vier Jahren gegründet, hat die Schweizer Firma eine gleichnamige Lösung. Ihr Schwerpunkt sind Abbildung Infrastruktur mit allen Komponenten, Kapazitätsplanung, Betriebsvorgänge (IMAC), Energie-Management mit Analyse, Reporting und 3D-Simulationen.

Der Eco-Bericht zietiert eine Studie, die Forrester Research zu einem sehr erfolgreichen und mit sehr hohen RoI-Erfolg gekrönte DCIM-Einführung publiziert hat. Zu Einsatz kommen Tools von Emerson Network Power.
Der Eco-Bericht zietiert eine Studie, die Forrester Research zu einem sehr erfolgreichen und mit sehr hohen RoI-Erfolg gekrönte DCIM-Einführung publiziert hat. Zu Einsatz kommen Tools von Emerson Network Power.
(Bild: Forrester/Emerson Network Power)

Emerson Network Power: Im Markt eine Größe bietet das Unternehmen mit „Trellis“ eine Plattform an, die sowohl die physische als auch die Anwendungsebene umfasst. Emerson bietet diverse Zusatzprodukte im DCIM-Umfeld für unterschiedliche Firmengrößen an.

Fieldview: Seit fünf Jahren gibt es die gleichnamige Lösung. Sie ist nach Herstellerangaben Hardware- und Hersteller-neutral, adressiert eine Vielzahl von Protokollen, ist hoch-skalierbar und verwendet ein Web-Interface.

FNT: Die Software „Command“ versteht sich als „zentrale Management- und Optimierungssoftware für Rechenzentren“. Entsprechend umfasst sie Facility-, ICT- und Application-Layer. Der Hersteller hebt Situationsanalyse und Kapazitätsplanung hervor.

IMS: Das Produkt Imsware kommt aus der Hardware- und Facility-Planung. Es ist modular aufgebaut, bietet Schnittstellen zu Fremdsystemen, erlaubt standortunabhängigen Datenzugang (auch in 3D) via Web-Portal und lässt sich an unternehmensspezifische Workflows anpassen.

Itracs: Das Unternehmen wurde von Gartner als „Cool Vendor“ und von IDC als führender Akteur in DCIM eingestuft. Im Zentrum der Lösung „CPIM“ steht die physikalische Infrastruktur. Die lässt sich in einem interaktiven 3D-Modell mit ihren Wechselbeziehungen darstellen.

Die Anbieter und die Produkte von O bis T

OSL: Der Hersteller aus Schöneich bei Berlin ist auf Infrastruktur-Software in Linux- und Solaris-Umgebungen spezialisiert. Mehrere Produkte kombinieren vor allem Virtualisierung, Clustering und Hochverfügbarkeit unter einem zentralen Management. Der Schwerpunkt ist hier also die softwareseitige Vereinfachung von RZ-Design und -Administration.

Panduit: Die Dachmarke für DCIM heißt hier „Smart Zone“. Die modularen Lösungen konzentrieren sich auf die physikalische Umgebung im Rechenzentrum, um auf diese Weise Grundlagen für eine effizientere Nutzung der Ressourcen im RZ zu liefern.

Rackwise: Die erstmals 2005 eingeführte Software, heute unter dem Titel „DCIM X“ kommt aus der Dokumentation der physikalischen Assets samt Garantie-Tracking. Heute deckt sie aber auch Monitoring ab, reicht bis in Business Analytics und simuliert Ausbauszenarien zur Kapazitätsplanung.

Raritan: Die gleichnamige DCIM-Software stellt Echtzeit-Informationen über Assets, Energie, Netzwerk und IT Equipment bereit. Energieanalytik, Schaubilder zur Kühlung und Berichte verschaffen einen Überblick über Echtzeit-Stromlast, Trends und Kapazitäten.

Schneider Electric: „Struxureware for Data Centers“ ist eine Management- und Monitoring- Software Suite, entwickelt zur Generierung und zum Management von Daten der Rechenzentrums- Assets, -Resourcen-Nutzung und des -Betriebsstatus über den gesamten Rechenzentrums-Lifecycle. Im Zentrum der Ziele steht die optimale „Power Usage Effectiveness“ (PUE).

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Speedikon FM: Das Kürzel im Namen der deutschen Firma verrät die Herkunft aus dem Facility Management. „Speedikon Dams“, seit zwölf Jahren am Markt, ist eine browser-basierende DCIM-Lösung. Neben Assets und Kabeln lassen sich Energiedaten visualisieren. Eine Ressourcenplanung sowie verschiedene Workflows runden das System ab.

TKM: „Future-Patch“ ist ein Patch-Kabel-Management-System, das die IT-Infrastruktur und Kabelstruktur automatisch in Echtzeit durch den Einsatz von RFID-Transpondern dokumentiert. Das Produkt überwacht auch Ports an Servern und Switches.

Tripunkt: Die Dokumentation durch „Pathfinder“ umfasst die herstellerübergreifende Verwaltung aller aktiven und passiven Geräte wie Verteilerschränke, Router, Switches. Die Software unterstützt bei Themen wie Connectivity, IPAM oder Verkabelung. Seit Neuestem ergänzt „Pathfinder Mobile“ (Android) die bestehende Desktop-Lösung.

Der Eco-Marktreport bietet abschließend eine zusammenfassende Übersicht über Produktdetails, Module und ihre Details, Partnerkooperationen, technische Daten und Preisinformationen. Die Marktübersicht lässt sich kostenlos herunterladen (siehe: Link).

Der Autor:

Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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