Compuware und BMC gehen IBM an die Mainframe-Einnahmen Die Limits der Mainframe-Lizenzen optimal ausreizen
Hohe Workloads sagen BMC und Compuware der neuen Version der IBM-Mainframe z13 voraus. Und das könnte zu einer Erhöhung der monatlichen Lizenzgebühren führen. Für die entscheidenden Schwellwerte haben die beiden Softwarehäuser Nutzungslimiter gebündelt.

Was haben wir als junge Autobesitzer gemacht? Die Motorendrosselung ausgeschaltet oder „verschraubt“. Und später mit den elektronischen Leistungsbegrenzern? Gleich eine Tuning-Motorensteuerung eingebaut. Die Folgen: Nun ja, der Sprit war damals halt noch nicht so teuer.
"Pedal to the metal" erhöht das Infarktrisiko beim Budget
Bei Mainframes zwischendurch mal „Vollgas zu geben“ kann aber ganz schön ins Geld gehen. Bei den heißen Eisen von IBM hängt die monatliche Lizengebühr in Sub-Capacity-Umgebungen im Allgemeinen vom höchsten rollierenden Vier-Stunden-Durchschnitt der Mainframe-Nutzung für alle Anwendungen auf jeder logischen Partition (LPAR), gemessen in MSUs (Million Service Units), ab. Wer unbedacht „pedal to the metal“ zulässt, zahlt drauf.
Die Auslastung des Mainframes steigt immer weiter, weil Web-, Mobile- und so genannte IoT-Anwendungen das Transaktionsvolumen permanent erhöhen. Die Funktionen der kürzlich vorgestellten Version IBM z13 dürften ebenfalls neuen Workload durch High-Performance-Analysen, Java und Linux erzeugen. Das erwarten jedenfalls BMC und Compuware.
Den Anwendungen Grenzen zuweisen
Die beiden Softwarehäuser sind auf die Idee gekommen, die IT-Abteilungen können die Softwarekosten für ihre IBM z-Systems einbremsen. Dazu müssten die Verantwortlichen erstens für jede Anwendung den individuellen Verbrauch von Mainframe-Ressource reduzieren. Zweitens müssten sie den Workload so limitieren, dass die Peak Time in den LPARs sinkt. Schon sind den Lizenzkosten Grenzen gesetzt, und IBM muss etwas tiefer in die Kassen schauen.
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