Zu diesem Zweck haben sich BMC und Compuware zusammengetan und empfehlen nun den Anwendern die Integration von drei sich ergänzenden Lösungen: Der „BMC Cost Analyzer for zEnterprise“ kann kostenträchtige Workloads identifizieren, auf Nicht-Spitzenzeiten verschieben, Subsysteme auf weniger LPARs betreiben oder die LPAR-Nutzung überhaupt begrenzen. „Compuware Strobe“ kann das Verhalten von Anwendercode eingehend analysieren und ineffiziente Sub-Routinen erkennen, die mehr MSUs verbrauchen als notwendig. „BMC MainView“ hilft, Probleme mit der Applikations-Performance in Echtzeit zu erkennen, und ermöglicht es Kunden, unnötigen MSU-Verbrauch zu beseitigen.
Ressourcenhunger der Anwendungen eindämmen
Durch die Integration kann der BMC Cost Analyzer Compuware Strobe aufrufen, um eine detaillierte Analyse von spezifischen Anwendungskomponenten in Bezug auf MLC Peak Times durchzuführen. Dadurch haben Kunden die Möglichkeit, proaktiv Anwendungen zu optimieren, die den größten Einfluss auf ihre monatlichen Software-Lizenzkosten haben. Eine weitere Integration mit BMC MainView macht es Kunden möglich, automatisch oder manuell Performance-Analysen mit Strobe zu aktivieren. Damit können Mainframe-Nutzer schneller, effizienter und konsistenter ihren kostensparenden Tuning-Aktivitäten nachkommen.
Anscheinend haben sich die beiden Softwarehäuser gedacht, CIOs sind aus den Schrauberjahren heraus und denken heute bei Tuning eher an ihre Budgets. Damit dürften sie richtig liegen. Allerdings werden die CIOs auch nachrechnen, was teurer kommen könnte: die Lizenzen von IBM oder die von BMC und Compuware?
* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.
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