Die „Cisco Observability Plattform“, im vergangenen Jahr eingeführt, wird erweitert. Neue Funktionen umfassen etwa „Digital Experience Monitoring“ (DEM), die mehr Visibilität und Einblicke in das Nutzerverhalten bieten, Observability für Kubernetes-Workloads, die durch die erweiterte „Berkeley Packet Filters Technologie“ (eBPF) unterstützt wird, und ein Natural Language Interface, das auf generativer KI basiert und die Fehlerbehebung effektivieren kann.
Die „Cisco Observability Plattform“ soll letztlich IT-Vorgänge mit den Geschäftsvorfällen in Übereinklang bringen. Zu diesem Zweck wird der Funktionsumfang erweitert und die Applikations-übergreigfenden Einsichten ausgebaut.
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Da Anwendungen als Eingangstüre für fast jedes Unternehmen agieren und die Bereitstellung einer einwandfreien Anwendungserfahrung für IT-Teams oberste Priorität hat, werden, so Cisco, die jüngsten Erweiterungen den Kunden helfen, eine sichere und leistungsfähige Benutzer- und Anwendungserfahrung zu bieten.
Da wäre zunächst das „Digital Experience Monitoring“ (DEM) für mehr Visibilität und Einblick in das Nutzerverhalten. Durch das Allzeithoch der Erwartungen an das Anwendungserlebnis, können Techniker ab sofort die DEM-Funktionen für hybride und Cloud-Umgebungen wirksam einsetzen.
„Durch den Einsatz von ‚Cisco Full-Stack Observability‘ haben Unternehmen erkannt, dass ihre Technologie-Architektur auch ihre Geschäftsarchitektur ist“, schriebt Liz Centoni, Executive Vice President und Chief Strategy Officer & GM, Applications, im Cisco-Blog. Die Vorteile seien real und messbar: Geringere Reibungsverluste zwischen den Teams, einheitliche Daten, verbesserte betriebliche Effizienz, ein besseres und sichereres Benutzererlebnis und ein geringeres Geschäftsrisiko.
(Bild: Cisco)
Die DEM-Anwendung umfasst Real User Monitoring (RUM) und Session Replay-Module für tiefe Einblicke in die Performance der Browser- und mobilen Anwendungen sowie für eine effiziente Problemlösung auf Session-Level. Darüber hinaus ermöglichen die Integrationen mit „Cisco Thousandeyes“ und „Cisco Accedian“ den Anwendungs- und Netzwerkteams die erforderlichen Einblicke in die Servicebereitstellung, um herauszufinden, ob die Ursache für eine beeinträchtigte digitale Erfahrung in der Anwendung, im Netzwerk oder in der Cloud-Infrastruktur liegt.
Die Cisco Observability Platform
Die „Cisco Observability Platform“ führt Daten aus verschiedenen Domains zusammen - einschließlich Netzwerk, Sicherheit, Anwendungen, Endnutzer, Cloud-Services, Multicloud-Infrastruktur und Business -, um Silos aufzubrechen, indem ML- und KI-Fähigkeiten wirksam eingesetzt werden. Das soll erlauben, Echtzeit-Telemetrie über diese Domains hinweg zu kontextualisieren und zu korrelieren, so dass Unternehmen besser die Sichtbarkeit, die Insights und die Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Erfahrungen für Kunden und Endnutzer erreichen können.
Verfügbarkeit:
„Digital Experience Monitoring“ (DEM)-Anwendung mit den Funktionen Browser Real-User Monitoring (allgemeine Verfügbarkeit), Mobile Real-User Monitoring (Vorankündigung) und Session Replay (allgemeine Verfügbarkeit)
Integration mit „Cisco Accedian“ - Vorankündigung
Integration mit „Cisco Thousandeyes“ - Vorankündigung
Observability für Kubernetes-Workloads auf Basis von „eBPF“ – Allgemeine Verfügbarkeit
Einheitliche Observability Erfahrung – Log Analytics (allgemeine Verfügbarkeit) und Core Web Vitals (Vorankündigung)
Gen-AI basiertes Natural Language Interface – Allgemeine Verfügbarkeit
„Cisco AIOps für Cisco Full-Stack Observability“ – Allgemeine Verfügbarkeit
Partnermodule auf der Cisco Observability Plattform – Allgemeine Verfügbarkeit
Kubernetes-Durchblick
Cisco bietet Observability für Kubernetes-Workloads auf der Cisco Observability Platform, die das leistungsstarke, leichtgewichtige Linux-Kernel-Dienstprogramm erweiterte Berkeley Packet Filters (eBPF) nutzt. Der Betrieb auf Kernel-Ebene ermöglicht Betreibern einen granularen Einblick in Netzwerkaktivitäten, Ressourcennutzung, Anwendungsabhängigkeiten und Fehlkonfigurationen, die sich auf die Netzwerkleistung auswirken, ohne dass mehrere Tools, teamübergreifende Zusammenarbeit und manuelle Zuordnung von Abhängigkeiten erforderlich sind.
Wie geht es den Anwendungen?
Cisco will eine einheitliche Erfahrung für sein Observability-Portfolio mit neuen Funktionen für „Cisco Appdynamics“ und die Cisco Observability Platform bieten. Unter Verwendung eines einzigen Kontos und eines gemeinsamen Kontextes rüstet die einheitliche Observability-Erfahrung die Betreiber mit Funktionen wie 'Log Analytics' aus, um kontextbezogen zu suchen und die Log-Speicherung zu verbessern. Zudem bieten 'Core Web Vitals', den Betreibern von Front-End-Anwendungen wertvolle Signale, um zu verhindern, dass ihre Web-Seiten aufgrund schlechter Benutzerfreundlichkeit abgewertet werden.
Als Teil der kontinuierlichen Erweiterung führt Cisco ein Natural Language Interface ein, powered by Generative AI, zur Fehlerbehebung. Anstelle der Structured Query Language können Bediener Dialoge nutzen, um gängige Aufgaben während der Fehlerbehebung auszuführen und dadurch die Produktivität zu steigern.
Ronak Desai, Senior Vice President und General Manager, Cisco Appdynamics und Full-Stack-Observability, erläutert: „Cisco ist einzigartig positioniert, um alle Vorteile der Observability auf einer einheitlichen Plattform zu bieten und die digitalen Ökosysteme der Kunden zu unterstützen.“
In diesen Zusammenhang passen auch folgende Ankündigungen:
1. „Cisco AIOps“ für Cisco Full-Stack Observability für handlungsfähige Insights zur Verbesserung des IT-Betriebs: Cisco AIOps ist nach Hersteller-Aussagen neu und soll die Überwachung des Geschäftszustands in Echtzeit vereinfachen und das Rauschen von Ereignissen und Warnungen erheblich reduzieren, um IT-Prozesse zu automatisieren und die Produktivität und Reaktionsfähigkeit von Betriebsteams zu gewährleisten. Die Anwendung vereine Daten von Cisco Appdynamics, Cisco Thousandeyes, „Cisco DNA Center“, VMWare, Zabbix und Servicenow (ITSM, ITOM und CMDB). Es sei dadurch einzigartig positioniert, dass AIOps auf der Cisco Observability Platform aufgebaut worden sei, die neben Alerts, Events und Metriken auch Logs unterstützt. Die Funktion biete dynamische, schwellenwertbasierte Warnmeldungen zu Metriken und Ereignissen sowie mehrere Ansätze zur Erkennung von Anomalien.
2. Data Security Posture Management (DSPM) Observability: Die Einführung der Observability für Data Security Posture Management (DSPM) in das Business Risk Observability-Angebot von Cisco bietet Echtzeit- und automatisierte Datenerkennung, Klassifizierung, Richtliniendefinition und Compliance-Visibilität für sensible Daten sowie die Visualisierung und Priorisierung der Angriffsflächen.
3. Neue Partnermodule: Cisco setzt fort, ein Observability-Ökosystem mit globalen Partnern über unterschiedliche Kategorien hinweg aufzubauen wie AIOps, MLOps, Networking, Infrastructure Observability und Business Insights. So hat das Unternehmen eine Reihe weiterer Partnermodule auf der Cisco Observability Platform vorgestellt:
„Aporia“ - Machine Learning Monitoring.
„Cloudfabrix“ - Asset Intelligence, Operational Intelligence und Infrastruktur-Observability.
„Komodor“ - Kubernetes Change Management.
„Perform IT“ - „AS400“-Überwachung und „I4Cube“-Performance.
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