Mehr Leistung und eine verbesserte Energie-Effizienz verspricht Dell für die neue Generation der „Poweredge“-Server mit „Intel-Sapphire-Rapids“. Zudem verbessert der Hersteller das Geräte-Management und sorgt für eine vor Manipulationen geschützte Lieferkette.
Mit der „Poweredge“-Familie der 16. Generation bietet Dell eine breite Palette an Servern mit „Intel Sapphire-Rapids“-Prozessoren an. Dabei sind nun deutlich mehr Modelle mit einer Wasserkühlung als Option lieferbar.
(Bild: Dell)
Mit Intels Xeon-Sacalable-Prozessoren der 4. Generation sind Dells neue Poweredge-Server der 16. Generation ausgestattet. Der Hersteller bringt eine breite Palette an Geräten auf den Markt, darunter verschiedene Rack-Server, von 1U bis zu 8U Höhe, Multi-Node-Server und auch Rechner im Tower-Format. Sie ergänzen die bereits im November 2022 angekündigten Server der „Poweredge-XE“-Reihe mit Sapphire-Rapids-Prozessoren und „H100-Tensor-Core“-GPUs von Nvidia, die für Machine Learning und andere GPU-intensive Anwendungen ausgelegt sind.
Im Vergleich zum Vorgänger mit „Ice-Lake-SP“-Prozessoren soll der 2U-Server „Poweredge R760“ eine bis zu 2,9-fache Performance beim KI-Inferencing per CPU liefern. Er ist mit bis zu zwei Sapphire-Rapids-Prozessoren mit jeweils maximal 56 Cores ausgestattet, die mit den „Intel Advanced Matrix Extensions“ (AMX) über einen integrierten Beschleuniger für Deep-Learning Inference- und Training-Workloads verfügt.
Mit bis zu 8 TB DDR5, Platz für viele 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke sowie bis zu sechs GPUs lässt sich der R760 vielseitig einsetzen und liefert hier ebenfalls mehr Leistung als die Vorgängergeneration. So soll er bei VDI-Anwendungen bis zu 20 Prozent mehr User und bei SAP Sales und Distribution sogar doppelt so viele gleichzeitige Anwender unterstützen. Der Hersteller bietet den R760 optional mit Direct Liquid Cooling (DLC) an.
Ebenfalls zwei CPU-Sockel auf einer Höheneinheit stellt der „Poweredge R660“ bereit, der zudem bis zu zwei GPUs mit einem Slot Breite aufnehmen kann. In Rechenzentren von Firmen werden weiterhin Server mit 12 bis 32 Cores dominieren, so Peter Düming, Senior Product Manager Server bei Dell Deutschland. Denn hier gibt es immer noch sehr viele Anwendungen, die pro Core lizenziert werden.
Hier ist eine höhere Leistung pro Core natürlich besonders willkommen. Allerdings ist die CPU-Last bei vielen Servern oft niedriger, als die Kunden annehmen. Das hat Dell mit dem Analyse-Tool „Life Optics“ festgestellt. Viel öfter ist der Speicher das begrenzende Element.
Peter Dümig ist Senior Product Manager Server bei Dell in Frankfurt.
(Bild: Dell)
Für eine besonders hohe Compute-Dichte hat Dell den „Poweredge C6620“ sowie den „Poweredge MX760C“ entwickelt. Der C6620 ist ein Multi-Node-Server (2U4N) mit bis zu zwei Sapphire-Rapids-CPUs mit bis zu 56 Cores und optionaler Wasserkühlung. Bis zu vier Hot-Swap-fähige C6620-Schlitten finden in einem Poweredge-C6600-Gehäuse Platz.
Für das MX7000-Blade-Server-Gehäuse bietet der Hersteller den „Poweredge-MX760c“-Schlitten an. Er ist für luftgekühlte Infrastrukturen bestimmt.
Server für Hoster und Cloud-Provider
Speziell für die Anforderungen von Hostern und Cloud-Service-Providern sind die Poweredge-Modelle „HS5610“ mit einer und „HS5620“ mit zwei Höheneinheiten und zwei CPU-Sockeln zugeschnitten. Sie sind für die Wartung vom Kaltgang aus geeignet.
Für das Management der Server wird der Dell Open Server Manager verwendet, eine auf „OpenBMC“ basierende System-Management-Lösung. Sie erleichtert die Verwaltung in Umgebungen mit Rechnern verschiedener Hersteller.
Bessere Kühlung und Energie-Effizienz
Für eine verbesserte Luftkühlung der Xeon-Scalable-Prozessoren der 4. Generation hat Dell die Server an einer ganzen Reihe von Punkten weiterentwickelt. So kommen CPU-Kühlkörper mit besserer Wärme-Ableitung zum Einsatz, die im Zusammenspiel mit einer optimierten Luftführung und neu designten Lüfterblättern den Stromverbrauch der Lüfter halbieren soll.
Mit dem „Open Manage Enterprise Power Manager 3.0“ können Administratoren die Auslastung und die Kühlleistung ihrer Server besser überwachen, um so Energie zu sparen. Sie können mit dem Tool auch den Energieverbrauch von virtuellen Maschinen erfassen und Lecks in flüssigkeitsbasierten Kühlsystemen aufspüren.
Ein proaktives Monitoring mit Machine Learning und Predictive Analytics ermöglicht der mit Dell „Pro Support“ und „Pro Support Plus“ kostenlose Cloud-Service „Cloud IQ“, den Dell auch für ältere Server zur Verfügung stellt. Über den „Dell Pro Deploy Factory Configuration Service“ können Partner auf Kundenwunsch vorkonfigurierte und sofort installierbare Poweredge-Server ordern, die über den „Pro Deploy Rack Integration Service“ auch installiert werden können.
Stand: 08.12.2025
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Generell verhindert eine sichere Lieferkette mit beim Bau der Systeme erfassten Hardware-Signaturen eine Manipulation der Systeme auf dem Weg zum Partner beziehungsweise Kunden. Bei der Inbetriebnahme werden die Signaturen validiert, um so Veränderungen an den Servern aufzuspüren.
Erweitertes Apex-Portfolio
Für Düming ist eine umfassende Analyse mit Tools wie Dells Life Optics und eine Konsolidierung der Server der beste Weg für mehr Effizienz. Dabei kann das Abo-Modell „Apex“ einen Beitrag leisten. Hier lässt sich eine Überprovisionierung von Compute-Ressourcen besser vermeiden, da genutzte Prozessorzeit erfasst wird.
Die neuen Server sind über „Apex Flex on Demand“ in einem nutzungsabhängigen Modell verfügbar. Voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres wird das Portfolio der Apex-Services um einen Bare-Metal-Compute-Dienst erweitert. Er ist im eigenen Datacenter, bei Co-Location-Anbietern oder an Edge-Standorten nutzbar.
Die neuen Poweredge-Server kommen schon früher auf den Markt. Der R760 ist als das Volumenmodell der Familie bereits im Februar verfügbar, die Modelle HS5620 und HS5610 ab April. Die anderen Sapphire-Rapids-Server folgen im Lauf der ersten Jahreshälfte.