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Lizenzkosten sparen durch Integration von Open Source und proprietären Lösungen

Datenintegration mit Open Source: Attraktive Alternative zu proprietärer Software

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Vorurteile versus Status Quo

Nach wie vor existieren jedoch Vorurteile gegenüber Open Source, die einem umfassenden Einsatz im Business Umfeld entgegen stehen. Marktanalytsen und IT-Manager haben Berührungsängste - zu Unrecht, denn viele Befürchtungen fußen auf überholten Fakten oder Irrtümern. Die 3 häufigsten Vorurteile gegenüber Open Source Software lauten wie folgt:

Lizenz- und Sicherheitsprobleme: Weil die Software von einer Community entwickelt wird, kann ich keine gültige Lizenz erwerben und außerdem kann die Software böswilligen Quellcode enthalten. Niemand muss Gefahr laufen, mit Open-Source zu arbeiten, die rechtlich oder aus Sicherheitsgründen bedenklich ist. Anbieter wie Talend haben umfangreiche eigene Entwicklungsteams, die alle integrierten Module überprüfen und im Bedarfsfall anpassen. Und mit der kommerziellen Version erwirbt man eine lizenzierte Software, die man umfassend für den eigene Gebrauch nutzen kann.

Flexibilität, Integration, Standards: Niemand garantiert, dass die erstellte Software flexibel genug ist, etablierte Standards unterstützt und sich in verschiedene Umgebungen integrieren lässt. Meist ist gerade Open Source flexibler als proprietäre Software. Tausende Beta-Tester in allen erdenklichen Systemkonfigurationen sorgen für ausgereifte Programme. Da Open Source keine Blackbox ist, kann jeder sehen, was gemacht wurde und wann. Fehlende Features oder Schnittstellen sind kein Problem: Gibt es etwas nicht, kann man es entwickeln, wovon die Community umfangreich Gebrauch macht. So sind bei Talend bereits über 400 Komponenten wie beispielsweise die SAP-Anbindung hinzugekommen.

Support: Es gibt keinen vernünftigen Support - bei Problemen steht man als Anwender alleine da. Die kostenpflichtige Variante beinhaltet klassischen Support, so wie ihn alle Hersteller anbieten. Hinzu kommt die Community, die sich in Foren oftmals in Realtime austauscht. In diesen Plattformen finden Anwender für fast jedes Problem eine Lösung oder jemanden, der ihnen in kürzester Zeit weiterhilft.

Einsatz von Open Source steigt kontinuierlich

Open Source findet bei Unternehmen immer mehr Anklang. In der Studie „The State of Open Source 2008“ kommen die Analysten von Gartner zu dem Ergebnis, dass 2012 über 90 Prozent aller Unternehmen Open Source nutzen werden. Kein Wunder, lässt sich doch mit der Umstellung von proprietärer Software auf Open Source Geld sparen und oft gleichzeitig der Funktionsumfang steigern. Neben jungen Firmen werden vor allem die Großen der Branche zum Wachstum des Open Source Marktes beitragen. IT-Riesen wie Hewlett-Packard, IBM, SAP oder Sun haben sich längst pro Open Source entschieden.

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