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Lizenzkosten sparen durch Integration von Open Source und proprietären Lösungen

Datenintegration mit Open Source: Attraktive Alternative zu proprietärer Software

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Lizenzkosten legal umgehen

Auch wenn Open-Source nicht umsonst zu haben ist: Einer der Hauptgründe für einen Wechsel zu Open-Source-Software ist in den meisten Unternehmen immer noch der Kostenfaktor. Bei vergleichbarem Funktionsumfang lassen sich durch einen Umstieg oft erhebliche Summen einsparen. Nach dem Motto „try before you buy“ kann jeder Anwender, der Talend Open Studio testen will die Software kostenlos aus dem Internet herunterladen. Wer höhere Ansprüche hat, etwa im Team entwickeln möchte oder massive Datenaufkommen bearbeiten muss, greift auf die kostenpflichtige Talend Integration Suite zurück. Dieser Ansatz gilt auch für Erweiterungen wie Profiling oder Data Quality.

Hinzu kommt ein interessantes Lizenzmodell, das für eine günstige Preisstruktur sorgt. Proprietäre Anbieter lizenzieren nach Repositories, CPUs sowie der Anzahl der Sources, Targets und Länder. Das bedeutet, beim Wachstum der Datenmenge und dem dadurch bedingten Wachstum der Installation kommen weitere Kosten hinzu – die sogenannte „Datensteuer“. Talend dagegen lizenziert nur nach der Zahl der Entwickler, unabhängig davon, wie viele Sources, Targets, CPUs oder Repositories davon betroffen sind.

Viele Unternehmen haben bereits umfangreiche Datenintegrationsprojekte realisiert und können nicht mehr umsteigen. Aber auch diese Firmen können Open Source nutzen, denn die Interaktion mit etablierter BI- und DI-Software ist durch die verfügbaren Konnektoren kein Problem. Dabei kommen teilweise interessante Einsparungspotentiale wie das Umgehen der „Datensteuer“ zum Vorschein. Angenommen ein Anwender hat eine Informatica-Quelllizenz für Sybase und eine für das Zielsystem DB2. Will er nun eine Oracle-Datenbank hinzufügen, so ist er gezwungen, eine weitere Lizenz zu kaufen. Nutzt er jedoch Talend, kann er die Oracle-Daten über Talend nach DB2 ziehen. So ist er in der Lage, seine bestehende Informatica-Umgebung zu nutzen, benötigt keine weitere Lizenz für Oracle und kann alles zusammenfügen. Er spart also enorm viel Geld.

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