Der aktuell veröffentlichte 'Global Network Report' von NTT deckt einen hohen Bedarf an Netzwerkmodernisierung auf. 70 Prozent der befragten IT-Entscheider sind demnach der Meinung, dass sich der Reifegrad ihres Netzwerks negativ auf die Geschäftsabläufe auswirkt.
NTT-Studie: Global Network Report deckt hohen Bedarf an Netzwerkmodernisierung auf.
(Bild: tippapatt - stock.adobe.com)
Das IT-Infrastruktur- und Dienstleistungsunternehmen NTT zeigt mit den Ergebnissen der neuen Studie interessante Fakten zum IT-Netzwerk in Firmen und beleuchtet Trends zur Modernisierung der IT-Infrastruktur. So sind trotz Investitionen in hybriden, dezentralen Arbeitsumgebungen mit einer hohen Zahl vernetzter Geräte lediglich zwei von fünf der an der Studie teilnehmenden Experten mit der eigenen aktuellen Netzkapazität sehr zufrieden. Das führe zu einer neuen Periode der Netzwerkmodernisierung mit über 90 Prozent der Befragten, die darauf bauen, dass eine neue Struktur ein Geschäftswachstum fördert und 91 Prozent, die auf KI-Unterstützung (AIOps) bauen.
Weitere Ergebnisse der Studie betreffen beispielsweise die Netzwerkinfrastruktur. Bereits 72 Prozent der effektivsten Unternehmen transferieren über die Hälfte ihrer Netzinfrastruktur in die virtuelle Welt. Und mit 94 Prozent suchen fast alle Führungskräfte den Schulterschluss mit einem Managed-Service-Provider respektive einem spezialisierten Anbieter.
Der Report identifiziert mit der Cyber-Sicherheit, Cloud-native Plattformen und dem hybriden Arbeitsplatz zudem drei der wichtigsten Trends, welche die Modernisierung des Unternehmensnetzwerkes dynamisieren können.
Sicherheitsanforderungen an neue Bedrohungen anpassen
Aufgrund der deutlich gewachsenen Angriffsfläche für Cyber-Angriffe, die aus dezentralen, hybriden Arbeitsmodellen entstand, werde die Sicherheit zu einer Schlüsselkomponente in der Netzwerkarchitektur. Dadurch erhöhen sich in Unternehmen die Ausgaben in die Netzwerksicherheit und es kommen stärker zentralisierte, cloudbasierte Sicherheitslösungen und Sicherheitsmodelle zur Verwaltung von Endgeräten zum Einsatz.
Aus den Studienergebnissen geht auch hervor, das neue Bedrohungen höhere Sicherheitsanforderungen an das eigene Unternehmensnetzwerk bedingen werden und vermehrte Zugangskontrollen. Das sagen 93 Prozent der Führungskräfte.
NaaS zum Verwalten der Netzwerke bevorzugt
Kosten spielen für die Befragten im Vergleich zu Sicherheit, Modernisierung und den umfangreichen Diensten des Anbieters eine eher untergeordnete Rolle. So identifizieren mehr als 90 Prozent der IT-Verantwortlichen das Network-as-a-Service-Modell (NaaS) vorteilhaft zum Verwalten des Netzwerkes. Vorteile seien hier das flexible Skalieren je nach Anforderung sowie der einfacheren Konfiguration und Bereitstellung komplexer AIOps- und Automatisierungslösungen.
Amit Dhingra, Executive Vice President bei NTT Ltd. Network Services schlussfolgert, dass Unternehmen zur Verbesserung von Sicherheit, Optimieren der Leistungsfähigkeit und Beschleunigen von Fortschritten auf Managed-Service-Lösungen zurückgreifen werden. So wären die Anforderungen erfüllbar.
Aktuell, so der Experte, läuft die Modernisierung von Netzwerkdiensten und mehrere Lösungen, die momentan nur bei wenigen Betrieben laufen, würden innerhalb von nur zwei Jahren zum Standard. Unternehmen sollten eher mehr auf ein Netzwerk-als-Service-Modell bauen, führt Dhingra aus. Und in Zukunft sollten sie auf Sicherheit, Kompetenz, Skalierbarkeit, private 5G und SD Netzwerke bauen: „Langfristig werden Blockchain, KI und Automatisierung, AR und VR, Quantennetzwerke, 6G und photonisches Computing die Art und Weise, wie Netzwerke bereitgestellt werden, beeinflussen.“
Unternehmen, die nicht investieren, riskieren, dass ihre Wachstumschancen beeinträchtigt werden.
Chris Barnard, Vice President at International Data Corporation (IDC)
Durch das Voranschreiten der digitalen Transformation erkennen Unternehmen den Wert von Investitionen in Netztechnologien wie 5G, Edge und KI, beschreibt Chris Barnard, Vice President International Data Corporation (IDC). Auch er sieht, dass Unternehmen ihre IT-Netzwerke modernisieren, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
„Unternehmen, die nicht investieren, riskieren, dass ihre Wachstumschancen beeinträchtigt werden“, beschreibt er die Gefahr für Betriebe und erwartet, dass Unternehmensnetzwerke mehr Upgrades erfahren werden. Durch neu hinzukommende Technologien wie KI und Sicherheitsvorkehrungen könnten Service Provider dabei helfen, den Geschäftswert zu steigern.
Die Studie hat gezeigt, dass fehlende Investitionen in die Netze ein Hindernis für das Wachstum von Unternehmen sind.
Kai Grunwitz, Geschäftsführer der NTT Ltd. in Deutschland
Kai Grunwitz, Geschäftsführer von NTT Deutschland
(Bild: NTT)
Für Kai Grunwitz, Geschäftsführer von NTT Deutschland, vergrößert sich die Schere zwischen Geschäftsstrategien und der Form heutiger IT-Netzwerke in Firmen. „Die Studie hat gezeigt, dass fehlende Investitionen in die Netze ein Hindernis für das Wachstum von Unternehmen sind“, sagt der Experte. Unternehmen müssten daher im Zuge der Digitalisierung dringend Maßnahmen ergreifen, um im Business nicht abgehängt zu werden.
Stand: 08.12.2025
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An der Studie „Global Network Report 2022“ haben 1.378 Entscheider aus dem IT-Bereich aus 21 Ländern weltweit teilgenommen.
(Bild: NTT)
Weltweite Umfrage unter IT-Verantwortlichen
Die Studie wurde von Jigsaw Research zwischen Juli und August 2022 in 21 Ländern und fünf Regionen weltweit durchgeführt. Im Rahmen der von NTT beauftragten Studie wurden 1378 IT-Verantwortliche aus hauptsächlich fünf Branchen befragt. Einbezogen wurden der Einzel- und Großhandel, die Fertigung und Automobilindustrie sowie Finanzdienstleistungen, Technologie und Gesundheit. Die Umfrage basiert auf einer Stichprobe von Netzwerk-Entscheidungsträgern in IT- und anderen Geschäftsbereichen.
Der vollständige Global Network Report 2022 kann via Link abgerufen werden und beinhaltet ergänzend sieben Überlegungen für Führungskräfte zur Weiterentwicklung des eigenen Netzwerkes.