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Daten auf GPFS-Clustersystemen speichern

Das IBM General Parallel File System im Big-Data-Einsatz

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Die Vorteile von GPFS

Das General Parallel File System kann aber nicht nur aus Leistungsgründen die Berechnung von Daten auf verschiedene Server verteilen, sondern auch Ausfälle einzelner Server kompensieren. Außer Leistungseinbußen bemerken Anwender in diesem Fall keinerlei Auswirkungen.

Es ist daher auch möglich, im laufenden Betrieb Server hinzuzufügen oder zu entfernen. Neben diesen Möglichkeiten lassen sich über die neue grafische Oberfläche zahlreiche weitere Aufgaben im laufenden Betrieb durchführen.

Damit GPFS optimal genutzt werden kann, müssen die Server im Cluster mit schnellen Datenleitungen verbunden sein. Nur dann ist gewährleistet, dass GPFS stabil und performant mit den Servern als Ganzes im Cluster arbeiten kann. GPFS kann simultanen Zugriff von verschiedenen Server-Knoten auf ein und denselben Knoten bieten.

GPFS auf grafischer Oberfläche

Aktuelle Versionen von GPFS erlauben auch die Verwaltung über eine grafische Oberfläche. Bisher mussten Administratoren zur Verwaltung immer auf die Kommandozeile zurückgreifen. Im Interview zeigt Klaus Gottschalk (IBM) die Neuerungen und Verbesserungen der aktuellen Version von GPFS (siehe: Video).

GPFS kann Daten auch intelligent speichern. Wenn Unternehmen im Storage verschiedene Technologien einsetzen, zum Beispiel einen Mischbetrieb von SSD, SAN, NAS und DAS, kann GPFS häufig verwendete Daten in schnellen Bereichen speichern und alte Dateien auf langsameren Datenträgern. Dadurch werden Speicher effizienter genutzt und die Leistung der Berechnungen steigt.

Außerdem bietet GPFS die Möglichkeit, auch Snapshots zu erstellen. Dazu wird vor allem das GPFS Native RAID (GNR) verwendet, dazu später mehr. Über diesen Weg lassen sich auch asynchrone Replicas erstellen.

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