Direkte Flüssigkeitskühlung für Supercomputer Comino und Megware kooperieren bei HPC-Kühlung

Von Daniel Schrader 1 min Lesedauer

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Der Hersteller flüssigkeitsgekühlter Server Comino kündigt eine Partnerschaft mit den Chemnitzer HPC-Spezialisten Megware an. Die Kühlungskompetenz von Comino soll in gemeinsam entwickelte Supercomputer einfließen.

Comino und Megware kooperieren bei Entwicklung flüssigkeitsgekühlter HPC-Hardware. Im Bild die Server „Comino Grando“ und „Megware Eureka“.(Bild:  Comino / Megware / Gemini 3.1 Flash (Fusion und Aufbereitung)  / KI-generiert)
Comino und Megware kooperieren bei Entwicklung flüssigkeitsgekühlter HPC-Hardware. Im Bild die Server „Comino Grando“ und „Megware Eureka“.
(Bild: Comino / Megware / Gemini 3.1 Flash (Fusion und Aufbereitung) / KI-generiert)

Konkrete Produktpläne werden bisher nicht veröffentlicht. Die Kooperationspartner wollen insgesamt ihre Positionen bei „HPC-Installationen in Europa und darüber hinaus stärken“. Die Prioritäten der Kooperation seien Performance, Stabilität und effizientes thermisches Design für anspruchsvolle Aufgaben in Forschung und Industrie.

Megware hat in Deutschland zwei Top-100-Supercomputer im Einsatz

Megware liefert HPC-Produkte (High Performance Computing) für Wissenschaft und Industrie, insbesondere in den Bereichen Automotive, Medizin und Wettervorhersage. Der Hersteller ist unter anderem bei den Supercomputern „Helma“ an der Universität Erlangen-Nürnberg und „Capella“ an der Technischen Universität Dresden beteiligt.

Diese belegen aktuell die Plätze 58 und 73 in der Liste der weltweit leistungsstärksten HPC-Systeme (Top500). Insgesamt habe das Unternehmen über 1.300 HPC-Systeme in Europa ausgeliefert.

Mit „Eureka“ hat Megware bereits ein Chassis mit Direct-to-Chip-Kühlung im 6U-Formfaktor für maximal 30 Kilowatt Leistung für KI- und HPC-Workloads im Angebot. Zudem entwickelt Megware die Management- und Monitoring-Software „Clustware“ sowie das Benchmarking-Tool „Xbat“.

Comino kühlt GPU-Server und mobile Datacenter

Der Fokus von Comino (mit Wurzeln im Krypto-Mining) liegt auf der Kühlung von dedizierten GPU-Servern und Workstations. Das aktuelle Server-Flaggschiff des Unternehmens ist „Grando“, ein Server im 4U-Formfaktor für bis zu acht GPUs (etwa „Nvidia H200“ oder „AMD Pro W7900“). Zum Einsatz kommt eine Flüssigkeitskühlung für bis zu 6,5 Kilowatt pro Server.

Flüssigkeitsgekühlt bietet Comino zugleich betriebsbereite Container-Datacenter mit bis zu 10 Racks und 500 Kilowatt Gesamtleistung an, welche auch die aktuellen „Nvidia B200“- und „B300“-GPUs sowie Racksysteme unterstützen. Auch einzelne Kühlkörper („Waterblocks“) für Nvidia- und AMD-GPUs gehören zum Portfolio.

Nahezu zeitgleich hat Comino zudem eine Kooperation mit der KI-Plattform „Co-mind.ai“ bekanntgegeben. Im Ergebnis soll Unternehmen ein einsatzbereites Paket aus Co-mind-Software und Comino-Hardware angeboten werden.

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