Vor- und Nachteile der zwei Methoden Cloud versus Inhouse-Server – Was ist die beste Wahl?

Ein Gastbeitrag von Sven Richter* 3 min Lesedauer

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Laut der Online-Statistik-Plattform „Statista“ schätzen IT-Experten weltweit im Jahr 2024 eine Aufteilung von fast 50/50 zwischen Onsite- und Cloud-gehosteten Servern in ihren Unternehmen. Was spricht für welche Art des Betriebs?

IT-Experten weltweit setzten gleichermaßen auf Onsite- und Cloud-gehostete Server. Sven Richter, Marketing Manager bei Arcserve, stellt die beiden Severarten gegenüber und vergleicht sie anhand ihrer Vor und Nachteile.(Bild:  Starmarpro - stock.adobe.com / KI-generiert)
IT-Experten weltweit setzten gleichermaßen auf Onsite- und Cloud-gehostete Server. Sven Richter, Marketing Manager bei Arcserve, stellt die beiden Severarten gegenüber und vergleicht sie anhand ihrer Vor und Nachteile.
(Bild: Starmarpro - stock.adobe.com / KI-generiert)

Aufgrund der riesigen Datenmengen und der zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz, werden künftig immer mehr Server benötigt. Gleichzeitig wächst aber auch der Markt für Public-Cloud-Dienste, so dass Unternehmen sich die Frage stellen müssen, wo sie ihr IT-Budget investieren sollen, um die beste Rendite für ihr Geld zu erzielen?

Cloud oder On-Premises?

Zu den Vorteilen, die die Cloud-Anbieter zumeist ins Feld führen, gehören Skalierbarkeit und Flexibilität durch On-Demand-Ressourcen, Kosteneffizienz dank des „Pay-as-you-go“-Modells und hohe Verfügbarkeit, oft über 99,9 Prozent. Wartung und Updates werden von den Anbietern übernommen, wodurch die Infrastruktur immer auf dem neuesten Stand bleibt. Nachteile sind jedoch mögliche Latenz- und Leistungsprobleme, eingeschränkte Kontrolle und Anpassbarkeit im Vergleich zu lokalen Servern sowie potenziell steigende laufende Kosten und Sicherheitsbedenken, da der Datenschutz teilweise in der Verantwortung des Nutzers liegt.

Physische Inhouse-Server bieten volle Kontrolle über Hardware und Software, vorhersehbare Leistung ohne Abhängigkeit von einer Internet-Verbindung und bessere Erfüllung strenger Sicherheits- und Compliance-Anforderungen, besonders in regulierten Branchen. Allerdings sind die hohen Vorab- und Betriebskosten, die geringe Skalierbarkeit und die zusätzliche Komplexität bei der Verwaltung von Nachteil. Die Anschaffung und Wartung erfordert zudem regelmäßige Investitionen und Fachpersonal.

Mit einer Kosten-Nutzen-Analyse starten

Deshalb ist eine Kosten-Nutzen-Analyse entscheidend für die Bestimmung der optimalen Ressourcenallokation zwischen Cloud-basierten und Vor-Ort-Servern. Bei dieser Analyse müssen IT-Verantwortliche direkte und indirekte Kosten berücksichtigen, zum Beispiel Anfangsinvestitionen (CAPEX), Betriebskosten, Skalierbarkeit und die potenziellen Auswirkungen auf den Betrieb und die Einnahmen.

Die Bewertung dieser Faktoren hilft dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, die auf das IT-Budget, die betrieblichen Anforderungen und die langfristigen Ziele abgestimmt sind. Eine Kosten-Nutzen-Analyse sollte Entscheidungen über die Investition in Cloud-Server oder interne Server leiten, wenn sich die Unternehmensinfrastruktur weiterentwickelt. Die richtige Balance stellt sicher, dass Unternehmen die Vorteile sowohl von internen als auch von Cloud-basierten Servern nutzen.

Und was ist mit Unified Data Protection?

Unternehmen, die sowohl Cloud-basierte und als auch physische Server einsetzen, müssen ihre Daten in beiden Fällen vor Ransomware, Sicherheitsverletzungen und anderen Katastrophen schützen – unabhängig davon, wo sie verwendet werden. Unified-Data-Protection-Produkte (UDP), wie „Arcserve Unified Data Protection“, erfüllen diese Anforderungen und noch mehr.

Neben Schutzfunktionen vor Ransomware und anderen Bedrohungen, bieten weitere Schutzebenen in der IT-Ausfallsicherheit und Resilienz für virtuelle, physische und Cloud-Infrastrukturen. Die Anwendung von Arcserve umfasst ein integriertes Cloud-Disaster-Recovery sowie Backups für private und öffentliche Clouds, darunter „Amazon Web Services“, „Microsoft Azure“, „Oracle Cloud“ oder „Nutanix Objects“.

Mit der „Assured Recovery“-Software von Arcserve lassen sich Backups testen, um sicherzustellen, dass Sie die angestrebten Ziele für die Wiederherstellungszeit- und Wiederherstellungspunkte (RTOs/RPOs) sowie die Service Level Agreements (SLAs) einhalten. Und die orchestrierte Wiederherstellung ermöglicht die Wiederherstellung jedes Workloads an jedem Ort und zu jeder Zeit.

UDP-Produkte helfen Unternehmen zudem, Kosteneinsparungen für Backup und Disaster Recovery zu erzielen, unabhängig davon, ob Cloud- oder physische Server verwendet werden. Dank globaler quellseitiger Deduplizierung und Datenkomprimierung reduzieren sie den Bedarf an Backup-Speicherplatz bis zu 95 Prozent.

*Sven Richter
Sven Richter ist Manager für die DACH-Region bei Arcserve, einem Anbieter von einheitlichen Lösungen für die Datensicherung und -wiederherstellung sowie technischem Support.

Bildquelle: Arcserve

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