Gute Gründe für die Weiterentwicklung eines Citrix-Klassikers

Citrix XenApp ist tot, lang lebe XenApp

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Was wollen mobile Mitarbeiter wirklich?

Die mobilen Benutzer, egal ob jetzt mit Smartphone, Tablet oder Notebook, benötigen aber keinen vollständigen Desktop. Schaut man sich das Verhalten der Benutzer detaillierter an, werden oft eigene Anwendungen aus den verschiedenen AppStores genutzt. Der einzelne Benutzer wird sich auch zukünftig die Anwendung aussuchen und kaufen, die für den geplanten Einsatzzweck die nötigen Funktionen aufweist.

MIT DAAS und VDI lassen sich Kostsen sparen - allerdingsdings nicht nur im Management der IT.
MIT DAAS und VDI lassen sich Kostsen sparen - allerdingsdings nicht nur im Management der IT.
(Bild: Citrix)

An einzelnen Unternehmensanwendungen wird er jedoch nicht vorbeikommen. Diese müssen für ihn in einer sicheren, und vor allem einfach zu benutzenden Weise, bereitgestellt werden.

XenDesktop war nie dafür entworfen worden, Anwendungen zu provisionieren. Dies war und ist eigentlich die Aufgabe von XenApp.

Anwendungen provisionieren und der Desktop als Service

Native Windows-Anwendungen sind jedoch schon immer für eine Bedienung mit Tastatur und Maus entworfen worden. Gerade diese Anwendungen lassen sich auf mobilen Geräten nicht oder nur stark eingeschränkt bedienen. Erste Versuche, beispielsweise mit dem „Mobility SDK“ diese Windows Anwendungen zu „mobilisieren“, sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Aber nicht nur die Bereitstellung von Anwendungen macht das Produkt XenApp so interessant. Ein weiterer Ansatz ist DaaS. Denkt man an Desktops als Service, fällt einem natürlich sofort VDI beziehungsweise virtuelle Desktops ein.

Der Weg wäre richtig, Aber durch die Lizenzierungspolitik von Microsoft für Windows 7 und Windows 8 ist dieses Modell für Service-Provider komplett uninteressant. Hier kommt wieder XenApp ins Spiel. Denn: Server-Betriebssysteme werden anders lizenziert.

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