Ehemaliger Cloud-Spezialist von Microsoft ist nun bei Service Now Arne Josefsberg: „Service Now wird zu der Cloud-Plattform.“
Wer IT Service Management und Cloud-Computing zusammenbringt, sollte sich mit Service Now vertraut machen. Das kalifornische Unternehmen, das 2003 vom Ex-Peregrine-Software-CTO Fred Luddy gegründet wurde, bietet IT Management als Service an.
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Mit seinen Dienstleistungen (SaaS) richtet sich Service Now an große Unternehmen, die viel IT zu verwalten haben. Als die wichtigste Konkurrenz im Markt sehen die Mitarbeiter des Unternehmens BMC Software. Doch auch Verwaltungssoftware von HP, das einst die Helpdesk-Lösung von Peregrine Software übernahm, steht bei Kunden zur Disposition, wenn Service Now auf den Plan tritt.
Das war unter anderem bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte der Fall. Nils Burmester, Wirtschaftsingenieur und Leiter des entsprechenden Projekts, führt aus, dass „HP-Openview“, die Software, die im Unternehmen im Einsatz war, vom Hersteller für dieses Jahr abgekündigt worden war.
„Das von uns Selbstgestrickte aber war damals, 2009, in die von HP angebotene Alternative nicht übertragbar.“ Deshalb sah sich der Konzern auch nach Alternativen um und stieß im April 2010 auf das Angebot von Service Now.
Service Now bei Bosch und Siemens Hausgeräte

„Über ein „sehr einfaches Front-end“ können sie auf Software zugreifen und Störungen melden, sagt Burmester. Die Oberfläche gewährt Zugang zu einer Art unternehmensinternen IT-Shop, in dem die Anwender die IT-Produkte, die das Unternehmen seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellt, auswählen können, „vom PC bis zur User-Berechtigung für SAP-Anwendungen.“

Immerhin spricht Burmester von 43.000 Mitarbeitern beziehungsweise von 26.000 PC-Nutzern, rund 300.000 Tickets und 100.000 Störungen pro Jahr, genauso vielen Requests for Access und 80.000 IT-Shop-Bestellungen.
Frischer Wind durch SaaS

Zugleich aber wirke die komplexe Suite schwerfällig in der Administration. Um die Software in allen Feinheiten zu beherrschen, benötigt BSH Bosch und Siemens Hausgeräte gelegentlich die Hilfe seines Software-Partners.
„Die Service-Now-Lösung ist ganz anders," sagt Burmester. „Hier merken wir nicht einmal, dass Patches eingespielt werden.“

Die Begeisterung, die hier anklingt, findet sich auch bei anderen IT-Anwendern, etwa bei Brian Lillie CTO von Equinix, Daniel Kohler Director of IT bei Swiss Re, Daniel Draes bei Hilti und Pierre Gleize, Head of Global Service Management Practice bei Orange Business Services.
Das macht Service Now erfolgreich: Im März des vergangenen Jahres erreichte der Unternehmensumsatz die 100-Millionen-Dollar-Marke.
weiter mit: Der neue Service-Now-CTO
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