Bis zu 192 Rechenkerne für die Cloud AmpereOne-Prozessorserie geht an den Start

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Ampere Computing hat seine neue Prozessorfamilie AmpereOne vorgestellt. Die CPUs bieten bis zu 192 Single-Thread-Ampere-Cores, die von Grund auf neu entwickelt wurden. Sie sollen unter anderem den wachsenden Bedarf an nachhaltiger und effizienter Rechenleistung in der Cloud adressieren.

Die AmpereOne-Prozessoren setzen auf maximale Leistung bei möglichst optimaler Effizenz. (Bild:  Ampere Computing)
Die AmpereOne-Prozessoren setzen auf maximale Leistung bei möglichst optimaler Effizenz.
(Bild: Ampere Computing)

Ampere-CEO Renée James sieht einen grundlegenden Wandel im Gange, der einen neuen Ansatz erfordere. „Alle paar Jahrzehnte taucht eine treibende Anwendung oder Leistungsnutzung auf und legt die Messlatte für die Performance höher“, erklärt sie. Derzeit seien das Künstliche Intelligenz und die vernetzte Welt in Verbindung mit anhaltender Nutzung und dem Wunsch nach Streaming-Medien.

Man könne nicht weiterhin den Energieverbrauch als Vergleichsmaßstab für Leistung in Rechenzentren anlegen. „Bei Ampere entwickeln wir unsere Produkte so, dass sie maximale Performance bei nachhaltigem Stromverbrauch bieten und wir die Zukunft der Branche weiter vorantreiben können“, verdeutlicht James.

Nachhaltige Rechenpower für die Cloud

Ampere bietet mit seinen Altra- und Altra-Max-Produktlinien bereits „Cloud Native Processors“ an und will weiterhin seinen Fokus auf Leistung und Effizienz halten. Die jetzt vorgestellten AmpereOne-CPUs sollen einen weiteren Meilenstein setzen. Dazu wurden die neuen Prozessoren von Grund auf neu entwickelt, bieten bis zu 192 Cores sowie große, Cloud-optimierte Caches und zusätzliche Funktionen für wachstumsstarke Anwendungen wie etwa KI.

Zu letzteren zählen beispielsweise Mesh Congestion Management, Fine Grained Power Management und Memory Tagging. Sie sollen unter anderem für bessere Leistungskonsistenz, Verwaltbarkeit und Sicherheit in hochperformanten, stark ausgelasteten Multi-User-Umgebungen wie der Cloud sorgen. Die Plattform unterstützt acht Kanäle für DDR5-Hauptspeicher und bietet 128 Lanes für die PCIe-Gen5-Anbindung. Der 64-Bit-Prozessor selbst wird im 5-Nanometer-Prozess gefertigt.

Effizient zur maximalen Leistung

„Bei AmpereOne geht es um mehr: Mehr Kerne, mehr I/O, mehr Speicher, mehr Performance und mehr Cloud-Features“, unterstreicht Jeff Wittich, Chief Product Officer von Ampere. Mit den „Ampere Custom Cloud Native Cores“ vollziehe man den nächsten Schritt, um sich von den Einschränkungen des Legacy-Computings zu lösen. „Keine andere CPU kommt dem nahe. Es geht um Cloud-Skalierung mit der maximalen Leistung pro Rack“, betont er. Aufgrund ihrer geringeren Latenz und des höheren Durchsatzes seien die Ampere-Prozessoren hinsichtlich KI-Inferenz mehr als doppelt so schnell wie die Konkurrenz.

Ampere sieht sich mit der AmpereOne-Familie nun besser aufgestellt, um alle Anforderungen des „Cloud Native Computings“ abzudecken: Dies reicht vom niedrigsten Stromverbrauch und den geringsten Einschränkungen bis hin zu den Bedürfnissen von Großkunden. Laut Ampere setzen bereits zahlreiche bekannte Service Provider auf die Technik, darunter etwa Google Cloud, Microsoft Azure, Oracle Cloud, Alibaba und Tencent sowie OEMs wie HPE und Supermicro.

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