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Interview mit Scott Crenshaw von Red Hat

„9 von 10 Public Clouds basieren auf Open Source“

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Red Hat hat 2010 Makara, einen Spezialisten für das Deployment und Management von Applikationen, und in diesem Jahr mit Gluster eine Technik für Cloud-Storage gekauft. Was kommt als nächstes?

Scott Crenshaw: Red Hat hat in den letzten Jahren vor allem sehr viel in Forschung und Entwicklung investiert. Unsere Angebotspalette hat sich dramatisch erweitert, und alles ist Open Source. Wir sind ständig auf der Suche nach Technologien, die unseren Markt vorantreiben, substanzielle Innovationen bringen, besonders in Richtung Cloud Computing. Wir haben mehr als eine Milliarde Dollar auf der Bank, die wir für Übernahmen gebrauchen können. Wir schauen uns permanent um.

Ich habe den Eindruck, dass Red Hat eine Lösung zum Cloud-Management fehlt.

Scott Crenshaw: Anfang nächsten Jahres werden wir eine neue Version von Cloud Forms bringen. Die wird es ermöglichen, Cloud-Angebote von vielen unterschiedlichen Anbietern zu nutzen und außerdem On-premise-Server einzubinden. Außerdem wird es mit dieser Version möglich, eine Applikation und die mit ihr verbundenen Policies zu beschreiben.

Nicht nur, was die Rechte der User betrifft, sondern auch nach den Prioritäten des Anwenders. Möchte er vor allem Sicherheit, wird der Server im eigenen Rechenzentrum eingerichtet. Geht es um geringste Kosten, bekommt vermutlich die Public Cloud den Vorzug. Steht Performance im Vordergrund, sucht Cloud Forms die schnellsten Ressourcen. Cloud Forms bringt den Organisationen das Beste aus beiden Welten.

Der Autor:

Ludger Schmitz ist freier Autor in München.

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