Anbieter zum Thema
Achtung! Falscher Diagrammtyp
Ein wesentlicher Bestandteil von Dashboards sind Diagramme. Diagramme sind sehr nützliche Werkzeuge, um Daten zu visualisieren, werden aber häufig falsch verwendet. Dadurch können sie Fehlinterpretationen fördern.
Der jeweilige Diagrammtyp kann große Auswirkungen auf die Aussagekraft der dargestellten Informationen haben – so liest man einen nach links zeigenden Diagrammbalken anderes als einen, der nach rechts zeigt. Neben dem richtigen Diagrammtyp gibt es noch weitere Dinge, die man bei der Erstellung eines Dashboard beachten sollte.
Sie sind im Folgenden in fünf Regeln zusammengefasst. Das in den Beispielen verwendete BI-System ist „Pentaho“, die eingesetzte Technik zur Erstellung des Dashboard basiert auf „Ctools“, einer Sammlung von Open Source-basierten Werkzeugen für die Aufbereitung von Daten.
Regel 1: Diagramme sind der Hauptbestandteil des Dashboard
„In 2013 war unser Umsatz 4987739 Euro, im Vorjahr verzeichneten wir 3677384 Euro“. Nur ein Rechenkünstler kann hier auf Anhieb erkennen, wie stark der Umsatz gestiegen ist – die zentrale Aussage des Satzes. Derartige Formulierungen gehören daher nicht in ein Dashboard.

Den Inhalt eines Dashboard sollte man auf einen Blick verstehen. Komplizierte Tabellen und lange Texte verwirren den Leser und sollten daher in Diagrammen visualisiert werden. Diagramme zeigen den Inhalt wesentlich schneller und effizienter an, weil der Betrachter rasch die wichtigen Informationen erfassen kann.
Daneben helfen sie, Platz im Dashboard zu sparen. Vorsicht aber bei der Auswahl des Diagrammtyps: wenn ein Diagramm zu viel Platz braucht, um seine Daten zu visualisieren, besser ein anderes wählen.
(ID:42899804)