Anbieter zum Thema
Regel 4: Vergleichsdaten erheben und darstellen
Diagramme sind dazu da, Vergleiche zu zeigen. So logisch das klingt, so schwierig scheint manchmal die Umsetzung.

Diagramme, die viele Vergleiche enthalten, sind verständlicher und aussagekräftiger als welche, die wenige Vergleiche darstellen. Ein Diagramm, für dessen Verständnis erst der dahinterliegende Bericht konsultiert werden muss, ist fehlkonzipiert.
Man sollte daher mindestens drei der folgenden (exemplarischen) Werte verwenden: Zielwerte, Vorjahreswerte, Zeitserien (die letzten Wochen, Monate oder Jahre), Werte von Konkurrenten und mehr. Bei Balkendiagrammen sollten die Balken immer sortiert sein, weil sie leichter zu lesen sind.
Regel 5: Ein Dashboard besitzt ein einheitliches Design
Dashboards sollten ein einheitliches Aussehen besitzen. Dazu gehört, alle Elemente möglichst standardisiert darzustellen. Verwenden Sie beispielsweise das gleiche Symbol für alle Zielwerte.

Gleiches betrifft die Farbwahl. Vor der Erstellung eines Dashboards sollte man über ein Farb- und Schriftenkonzept verfügen. Dadurch bekommt es ein aufgeräumtes und ruhiges Aussehen.
Betrachter reagieren verwirrt darauf, wenn gleiche Inhalte mit verschiedenen Diagrammen dargestellt werden. Sie sollten daher darauf verzichten. Auch bei der Wahl der Dimensionen eines Diagramms ist Zurückhaltung geboten. Empfehlenswert ist es, in einem Diagramm maximal sechs Dimensionen zu verwenden, zum Beispiel Zeit, Kategorisierung (gut, mittel, schlecht), Ist-Wert, Zielwert und Produkt.
Der Autor:
Stefan Müllerist Head von BI bei der IT-Novum GmbH.
(ID:42899804)