Aus Daten wird ein Cockpit

5 Regeln für die Erstellung von Dashboards

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Regel 2: Ein Dashboard besitzt eine hohe Informationsdichte

Um ausreichend Platz für die wichtigsten Daten zu haben, soll ein Dashboard immer den gesamten Bildschirm ausfüllen. Auf Bilder, zum Beispiel Hintergrundgrafiken oder Fotos, sollte man ganz verzichten, weil sie nur vom Wesentlichen ablenken. Sobald alle wichtigen Daten im Dashboard platziert sind, ist es besser, keine weiteren Informationen dazu zu fügen, auch wenn noch Platz frei ist. Kuchendiagramme („Pie charts“) sind zu vermeiden, weil sie entgegen der allgemeinen Meinung nicht besser lesbar sind als Balkendiagramme, aber fast doppelt so viel Platz brauchen.

Regel 2: Sorgen Sie für eine hohe Informationsdichte im Dashboard!
Regel 2: Sorgen Sie für eine hohe Informationsdichte im Dashboard!
(Bild: IT-Novum GmbH)

Regel 3: Einfache Darstellung von Inhalten

3D-Diagramme sehen zwar beeindruckend aus, sind aber schlecht zu lesen. Man sollte daher auf ihren Einsatz verzichten, um seine Daten in einer einfach lesbaren Form darzustellen. Bei einem Dashboard geht es darum, Inhalte verständlich darzustellen, und nicht, den ersten Preis für die ausgefallenste Datenvisualisierung zu gewinnen. Wenn sie keine Aussage besitzen, sollte man daher generell auf Gestaltungselemente verzichten.

Animationen gehören genauso wenig in ein Dashboard wie viele bunte Farben. Auch, wenn es langweilig klingt, sind Graphen am besten lesbar, wenn sie in unterschiedlichen Grautönen dargestellt werden. Vermeiden Sie helle Farben, sie heben Daten nur unnötig hervor und verfälschen das Interpretationsergebnis. Setzen Sie Signalfarben sparsam ein und nur dann, wenn der Inhalt explizit hervorgehoben werden soll.

Prinzip 3: Inhalte einfach darstellen!
Prinzip 3: Inhalte einfach darstellen!
(Bild: IT-Novum GmbH)

Verschiedene Arten von Datenvisualisierungen werden unterschiedlich gelesen. Man weiß inzwischen, dass die Anordnung und Darstellung der Daten großen Einfluss darauf hat, wie sie interpretiert werden. Außerdem gibt es bestimmte Verhaltensmuster beim Lesen von Diagrammen.

Zeiteinheiten etwa werden normalerweise von links nach rechts erfasst. Deshalb sollte man die zeitliche Entwicklung (Tage, Monate, Jahre) immer auf der X-Achse ansiedeln. Strukturen wie beispielsweise Produkte gehören dagegen auf die Y-Achse.

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