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Disaster Recovery im Hypervisor

Zerto und das Ende aller Snapshots

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Die Nachteile, wenn auf dem Array repliziert wird

Und weil die Sichtbarkeit fehlt, mit der sich einzelne virtuelle Maschinen an unterschiedlichen identifizieren ließen, tendieren die Unternehmen dazu, alle Platten einer Anwendung mit einer einzigen logischen Storage-Einheit zu verknüpfen, obwohl es günstiger wäre, sie auf verschiedene logische Units aufzuteilen.

Disaster Recovery (DR), wie es bis jetzt üblich ist.
Disaster Recovery (DR), wie es bis jetzt üblich ist.
(Bild: Zerto)

Zu den weiteren Nachteilen zählt, dass die Administratoren verschiedene Kontrollpunkte benötigen – für die Überwachung und Steuerung der physischen Arrays gibt es eine entsprechende Konsole und für die Handhabung der virtuellen Assets benötigen sie die Tools der Virtualisierungsanbieter, etwa „VMware vSphere“-Clients.

Replikation auf dem Guest/OS und auf Appliances

Die Replikation mit Hilfe des Konstrukts Guest/OS sei auch nicht viel besser, führt Godden aus. Auch hier gebe es nur unzureichende Möglichkeiten zur Skalierung, wenngleich die Portierung einfacher und die Verwaltung einfacher seien – allerdings aufgrund der überschaubaren Größe der machbaren Anwendungen.

Denn entsprechende Module müssten auf jedem einzelnen der zu verwaltenden Server installiert werden. Das mache in großen Umgebungen schlichtweg keinen Sinn. Zu dieser Art der Replikations-Software zählt Godden „Double-Take“ von Vision Solutions dazu und das Produkt „Veritas Volume Replicator“ von Symantec.

Auch die Appliance-basierte Replication fällt bei Godden angesichts der Möglichkeiten der hauseigenen Software durch. Hierbei läuft der Replikationscode extern, auf einem eigens zu diesem Zweck installierten Gerät. Der Vorteil gegenüber der Array-basierten Methode: Die Replikation verbraucht keine Storage-ressourcen und erweist sich als flexibler.

Ansonsten aber zeigen sich auch hier die Nachteile einer Hardware: Der Fokus liegt nicht auf virtuellen Maschinen, sondern auf logischen Einheiten. Es treten also Probleme bei der Granularität auf und es sind unterschiedliche Managment-Systeme erforderlich.

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