Im Test: Symantec Endpoint Protection 11

Zentral verwalteter Netzwerkschutz durch Endpoint-Security-Lösung von Symantec, Teil 1

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Vorbereitung der Installation

Symantec liefert mit Endpoint Protection eine eingebettete Datenbank, die sich für Netzwerke mit bis zu 5000 Clients eignet. Ist das zu schützende Netzwerk größer, so müssen die zuständigen Mitarbeiter vor dem Beginn der Installation der Sicherheits-Suite zunächst den Microsoft SQL Server 2000 oder 2005 installieren und dieses Produkt dann als Datenbank nutzen.

Die Remote-Installation der Clients läuft übrigens über Port 139 ab, diesen sollten die Administratoren vor dem Deployment der Agenten folglich bei eventuell vorhandenen Client-Firewalls öffnen.

Darüber hinaus funktioniert die Client-Verteilung bei Windows-XP-Systemen, die sich in Arbeitsgruppen befinden nur dann, wenn die IT-Verantwortlichen auf ihnen die vereinfachte Dateifreigabe deaktivieren. Unter Windows Vista und Windows Server 2008 sollten sie außerdem den Dateifreigabeassistenten deaktivieren, die Netzwerkerkennung einschalten und zur Installation ein Konto mit erweiterten Benutzerrechten verwenden.

Bei Vista- und Server-2008-Maschinen, die in einem Active Directory laufen, benötigen sie ein Domänenadministratorkonto mit erweiterten Rechten auf dem Client.

Die Installation

Für die Installation des Endpoint Protection Managers sollten die Administratoren zunächst den Management Server mit der Konsole einspielen, dann diesen Server konfigurieren sowie die Datenbank erstellen und zum Schluss die Client-Software auf die zu schützenden Systeme im Netz ausbringen. Für alle diese Schritte stellt Symantec Assistenten zur Verfügung, die die jeweilige Aufgabe so vereinfachen, dass auch Teilzeitadministratoren dazu in der Lage sein müssten, sie ohne Schwierigkeiten durchzuführen.

Die umfassende deutschsprachige Dokumentation beschreibt darüber hinaus alle mit der Administration der Software zusammenhängenden Schritte sehr genau, so dass keine Unklarheiten aufkommen dürften. Im Test verwendeten wir Endpoint Protection mit der integrierten Datenbank und mussten zur Installation lediglich den Wizard zum Setup der Management-Komponente starten und den Pfad sowie die Website und den Port angeben, über die die Konsole erreichbar sein sollte (standardmäßig ist das Port 8014), danach lief die Installation durch.

Nach dem Setup kommt der Konfigurations-Wizard hoch und fragt, auf welche Weise es weitergehen soll. Dabei stehen eine einfache und eine erweiterte Konfiguration zur Auswahl.

Die einfache eignet sich für Systeme, die mit der eingebetteten Datenbank arbeiten und weniger als 100 Clients verwalten müssen, die erweiterte bezieht sich auf alle anderen Umgebungen. Im Wesentlichen fragt der Assistent nach dem Zugangspasswort und dem Mail-Konto des Administrators (an das die Security-Suite im Betrieb beispielsweise Alert-Meldungen schickt), zeigt den Sitenamen, den Servernamen, die Ports für die Zugriffe, den Datenbanknamen und ähnliches an und richtet dann die Datenbank ein.

Im erweiterten Modus geben die zuständigen Mitarbeiter zusätzlich noch die Zahl der Clients, das Verschlüsselungskennwort und ähnliches an.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2018583)