Das Quantencomputing-Projekt „Sky Traffic“ des in Toronto, Kanada, beheimateten Unternehmens Zenatech demonstriert bei ersten Tests eine hohe Genauigkeit. Das führt zum Ausbau des Teams und der KI-Drohnen-Anwendungen für Industrie und Verteidigung.
Die Drohe „Zenadrone 1000“ von Zenatech kommt etwa in rauen Umgebungen zum Einsatz; im Projekt „Sky Traffic“ ist es um Verkehrs-Management- und Wettervorhersage-Anwendungen für Behördenkunden gegangen.
(Bild: Zenatech)
Alphabet scheint auf den richtigen der neuesten Trends im Tech-Sektor gesetzt zu haben. Mit dem Quantenprozessor „Willow“ ist die Google-Mutter offenbar zurück an der Spitze (siehe: „Quantensprung beim Quantum-Prozessor, Der Quantenchip Google Willow “) . Die wenigen börsennotierten Aktien aus dem Sektor hoben nach Bekanntgabe der Möglichkeiten mit dem Quantenchip Willow ab. Mit Zenatech bewegt sich auch ein KI-Drohnenhersteller in diesem Sektor.
Zenatech ist ein Technologie-Unternehmen, das sich auf Drohnen spezialisiert hat, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) funktionieren sowie auf Angebote wie Drone-as-a-Service (DaaS), Software-as-a-Service für Unternehmen und Quantencomputing. Das Unternehmen setzt seine KI-Drohnen, Quantencomputing und spezialisierte Quanten- und KI-Teams ein, um Anwendungen für das Verkehrs-Management, Wettervorhersagen, Waldbrandbekämpfung und Verteidigungsanwendungen unter Einsatz von großen Datensätzen, Amazon Web Services und Datenverarbeitungsgeräten und -plattformen zu entwickeln und zu testen.
KI-Drohnen werden für Wettervorhersagen eingesetzt, um atmosphärische Echtzeit-Daten aus schwer erreichbaren Gebieten zu erheben, etwa Sturmsystemen oder abgelegenen Regionen. Dies liefert wertvollen Input für Wettermodelle.
Eine vielversprechende Kombi: Drohnen und Quantencomputer
Quantencomputer können diese umfangreichen und komplexen Daten dann viel schneller und genauer analysieren, was die Wettervorhersagen optimiert und die Fähigkeit verbessert, Extremereignisse wie Wirbelstürme, Tornados oder Waldbrände vorherzusagen.
Das Projekt Sky Traffic hatte Zenatech im November 2024 gestartet, um mit der Drohne „Zenadrone 1000“ Verkehrs-Management- und Wettervorhersage-Anwendungen für Behördenkunden zu entwickeln, zu testen und zu betreiben. Die mit Kameras, Sensoren und GPS ausgestattete Drohne liefert Daten über Fahrzeugströme. Diese werden gesammelt und mit KI-Methoden ausgewertet, um Behörden in die Lage zu versetzen, den Verkehrsfluss und das Signal-Management zu optimieren sowie Infrastrukturverbesserungen und Notfall-Management auf der Grundlage von Echtzeitdaten zu planen.
Die „Zenadrone 1000“ wurde anfänglich in Irland für die Überwachung von Nutzpflanzen entwickelt. In dem unbemanntes Luftfahrzeug (UAS) kommt Software für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz zum Einsatz.
(Bild: Zenarech)
Quantencomputing kann die Geschwindigkeit und Präzision dieser Anwendungen deutlich erhöhen. Das Quantencomputing-Team von Zenatech nutzt die Quantencomputing-Geräte und -Plattformen von Amazon Web Services (AWS), einschließlich Simulatoren und QPUs, für die Verwaltung.
Nun hat das Unternehmen den aktuellen Stand seines Quantencomputing-Projekts gemeldet und Positives zu berichten. Ein erster Test anhand der KI-Algorithmen und der Quantencomputing-Software des Unternehmens zur Wettervorhersage habe ein hohes Niveau an Genauigkeit bei den getesteten Parametern ergeben, einschließlich der tatsächlichen Temperaturen im Vergleich zu den vorhergesagten Temperaturen im Test, bei dem Daten aus dem Jahr 2016 verwendet wurden.
Der künftige Einsatz in der Verteidigung
Das verwendete Modell Zenadrone 1000 ist eine multifunktionale autonome Drohne im Design eines Quadcopters mit VTOL (Senkrechtstart und -landung) und acht Rotoren. Mit ihren Maßen von 12 x 7 Fuß gilt sie als mittelgroße Drohne. Sie ist auf stabilen Flug, Manövrierfähigkeit und Schwerlastfähigkeiten bis zu 40 Kilo ausgelegt und weist innovative Software, KI, Sensoren und spezielle Zusatzgeräte sowie kompakte und robuste Hardware auf, die für den industriellen und militärischen Einsatz für eine Vielzahl von Inspektions-, Überwachungs- oder Verfolgungsanwendungen konzipiert sind.
Quantencomputing allgemein ist ein aufstrebender Bereich der modernsten Informatik, das die einzigartigen Qualitäten der Quantenmechanik einsetzt, um Probleme zu lösen, die selbst die leistungsfähigsten klassischen Computer von heute nicht bewältigen können, um extrem komplizierte mathematische Probleme und Daten in Geschwindigkeiten zu bearbeiten, die um ein Vielfaches höher sind.
Das Quantencomputing kann die Entscheidungsfähigkeit von KI-Drohnen erheblich steigern und den autonomen Einsatz, die Effizienz und die Präzision für Anwendungen von der Überwachung über die Umweltüberwachung bis hin zur Katastrophenhilfe verbessern, heißt es auf der Zenatech-Website.
(Bild: Zenatech)
KI und Quantencomputing können zusammen dazu führen, dass Verteidigungsdrohnen intelligenter, schneller und effizienter werden, wobei eine Einzeldrohne oder ein Schwarm mit mehreren Drohnen zum Einsatz kommen kann. KI hilft den Drohnen bei der Analyse von Daten, dem Erkennen von Objekten und der eigenständigen Entscheidungsfindung, während Quantencomputing enorme Mengen von Informationen viel schneller als normale Computer verarbeiten kann.
Beispielsweise kann eine Verteidigungsdrohne mittels KI Feindbewegungen erfassen. Durch zusätzliches Quantencomputing ist es jedoch möglich, komplexe Gefechtsfelddaten sofort zu analysieren und in Echtzeit die beste Flugroute oder Strategie zu finden. Diese Kombination verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit, die Einsatzgenauigkeit und die Gesamtleistung der Drohne, so dass diese bei Überwachungs-, Aufklärungs- und Sicherungseinsätzen effizienter wird.
Stand: 08.12.2025
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Über Zenatech und Zenadone
Seit 2017 nutzt das Unternehmen Zenatech seine Expertise in der Software-Entwicklung und erweitert seine Fähigkeiten in der Entwicklung und Herstellung von Drohnen durch Zenadrone, um eine Innovation und Verbesserung von Prozessen in den Bereichen Inspektion, Überwachung, Sicherheit, Compliance und Vermessung für Kunden zu erreichen. Mit Unternehmenssoftwarekunden, die Markenlösungen in den Bereichen Strafverfolgung, Gesundheit, Regierung und Industrie anwenden, und Drohnen, die in diesen Bereichen sowie in der Landwirtschaft, Verteidigung und Logistik eingesetzt werden, trägt das Lösungsportfolio von Zenatech zur Betriebseffizienz, Genauigkeit und Kosteneinsparungen bei.
In Nordamerika, Europa (Deutschland) und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat das Unternehmen sechs Niederlassungen.
(Bild: Zenatech)
Das Unternehmen verfügt weltweit über sieben Niederlassungen in Nordamerika, Europa, Taiwan und den Vereinigten Arabischen Emiraten und wächst mit einem DaaS-Geschäftsmodell sowie einem globalen Partnernetzwerk.
Zenadrone ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Zenatech und entwickelt und produziert autonome Drohnen für Unternehmen, die unter anderem von Software für Maschinelles Lernen, KI, prädiktive Modellierung, Quantencomputing sowie anderen Software- und Hardware-Innovationen Gebrauch machen. Das Unternehmen wurde gegründet, um den Hanfanbau zu revolutionieren, und hat seinen Schwerpunkt inzwischen auf multifunktionale Drohnenlösungen für industrielle Überwachungs-, Kontroll-, Inspektions-, Tracking-, Prozessautomatisierungs- und Verteidigungsanwendungen ausgeweitet.
Derzeit kommt die Drohne „Zenadrone 1000“ bei Ernte-Management-Anwendungen in der Landwirtschaft und bei kritischen Feldfrachtanwendungen im Verteidigungssektor zum Einsatz. Die für Innenräume konzipierte Drohne IQ Nano wird für die Bestandsverwaltung in Lager- und Logistiksektoren verwendet und „IQ Square“ ist eine Indoor-/Outdoor-Drohne, die für die Landvermessung und Inspektionen im kommerziellen und Verteidigungssektor entwickelt wurde.
Quanten-Aktien ziehen kräftig an!
Nachdem diese Willow-Meldung publik wurde, konnte nicht nur die Aktie von Alphabet ein neues Allzeithoch erreichen. Auch die wenigen börsennotierten Unternehmen aus dem Bereich Quantencomputer verzeichneten kräftige Kursgewinne und konnte sich binnen weniger Tage teilweise mehr als verdoppeln.
Bis Jetzt ist Zenatech an der Nasdaq ein noch unbekanntes Unternehmen. Dochkünftig wird es stärken als bisher auf Quantencomputing setzen. Ein Beispiel ist die jüngste Übernahme des Unternehmens. Zenatech hat eine Absichtserklärung für den Erwerb eines dritten Landvermessungsunternehmens unterzeichnet.
Eine der ersten beiden Übernahmen wurde inzwischen abgeschlossen. Das erworbene Unternehmen, das im Westen der USA ansässig ist, wird Drohnen für Landvermessungen und für das Überwachen großer Flächen zur Ortung von Waldbränden und für Brandbekämpfungsanwendungen in Reservaten amerikanischer Ureinwohner einsetzen.
Insgesamt hat Zenatech rund 20 potenzielle Akquisitionen im Blick. Außerdem werden die Fähigkeiten der KI-Drohnen um Quantencomputing ergänzt, um große Datensätze verarbeiten zu können. Zusammen mit den bereits gemeldeten Anker-Akquisitionen im Südosten und im Süden der USA soll diese dritte Akquisition die Basis für die Drohneneinsätze von Zenatech im Westen der USA bilden.
Drohnenschwärme im Einsatz
Zudem ist Zenadrone, das Tochterunternehmen von Zenatech, nun in eine Produktionsstätte in Phoenix gezogen, um dort Drohnen für das US-Verteidigungsministerium und die NATO zu produzieren. In der Einrichtung werden die schon vorgestellten multifunktionalen autonome KI-Drohnen des Typs Zenadrone 1000 für das US-Militär hergestellt, die mit strikten Vorgaben konform sein müssen – einer Anforderung, die strenge Spezifikationen in puncto Cyber-Sicherheit und Herkunftsland umfasst.
Zu den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in dieser Einrichtung zählt auch das Quantencomputing, das Teil des bereits bekannt gegebenen unternehmenseigenen Projekts Sky Traffic ist. Das Ziel sind Drohnenschwärme, die bei der Grenzkontrolle sowie bei militärischen Anwendungen zur Außensicherung eingesetzt werden.
Zenatech: Aktie noch nicht zu teuer!
Die Aktie von Zenatech wird seit Anfang Oktober an der Nasdaq gehandelt und hat bereits eine Berg- und Talfahrt hinter sich. Mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet etwa 100 Millionen Euro ist das Unternehmen aber durchaus noch ein 'Small Cap' an der Technologiebörse. Für risikobewusste Anleger könnte die Aktie von Zenatech eine Chance sein, um von den Entwicklungen in den Bereichen Drohnen, KI und Quantencomputing zu partizipieren.