HPE wollte wissen, wie weit Unternehmen weltweit WIRKLICH bei der Transformation ihres Rechenzentrums hin zu einer Hybrid Cloud sind und hat daher gleich mehrere Befragungen unter Hunderten von Chief Executive Officers (CEOs), Chief Information Officers (CIOs), Chief Technology Officers (CTOs) und anderen IT-Entscheidungsträger erhoben.
HPE wollte wissen, wie weit Unternehmen weltweit WIRKLICH bei der Transformation ihres Rechenzentrums hin zu einer Hybrid Cloud sind
(Bild: frei lizenziert, Carlos Alvarenga / Pixabay)
HPE hat Entscheidungsträger weltweit befragt, wieweit sie weltweit WIRKLICH bei der Transformation ihres Rechenzentrums hin zu einer Hybrid Cloud sind. Das Ergebnis der „Von der Hybrid Cloud per Zufall zur Hybrid Cloud nach Plan“ genannten Studienserie: Tatsächlich nutzen mittlerweile über 90 Prozent aller Firmen die Cloud in der einen oder anderen Form, weil sie – auch das ist ein Ergebnis der Untersuchung – dadurch eine größere Zuverlässigkeit der IT, Kosteneinsparungen und nicht zuletzt ein Plus an Sicherheit erhalten.
Welche Formen des Cloud Computing werden genutzt?
Die Hybrid Cloud definiert HPE als eine Kombination aus On-Premises, Private Cloud und Public Cloud.
91 Prozent der Unternehmen nutzen mindestens zwei Modellarten:
33 Prozent erklärten, dass sie eine Mischung aus Private und Public Clouds verwenden.
31 Prozent gaben an, eine Mischung aus Private und Public Clouds sowie lokale einzusetzen.
Unternehmen, die nur eine Form der Cloud nutzen (entweder Public oder Private), oder solche, die ausschließlich lokale nutzen, machten weniger als 10 Prozent aller befragten Unternehmen aus.
Mit großem Vorsprung gaben Unternehmensleiter an, dass ihre Hybrid-Cloud-Strategie die richtige Kombination aus Technologien darstelle, um die besonderen Ziele ihres Unternehmens zu erreichen. Während viele von ihnen sagten, sie seien mit ihrem Modell zufrieden, beschrieben andere es als Übergangslösung, als Zwischenstation bei der Verlagerung des Betriebs von lokalen Lösungen auf die Cloud. Viele der Befragten gaben an, sie gingen davon aus, dass sich ihr Betriebsmodell in den nächsten fünf Jahren oder mehr ändern würde.
Die meisten Technologieführer gehen davon aus, weiterhin entweder zu Public oder Private Cloud-Umgebungen (oder zu beidem) zu migrieren, nur wenige erwarten jedoch, dass sie dieses Ziel vollständig erreichen werden. Insgesamt habe sich ein „Was-ist-sinnvoll"-Ansatz durchgesetzt, mit der richtigen Kombination von Technologien für Unternehmen, um ihre Personal- und Budgetanforderungen zu erfüllen, besondere Prozesse zu berücksichtigen, Ausfallzeiten zu minimieren, Teams zu verbinden und die Betriebszeit und Sicherheit zu maximieren.
Noch ein weiter Weg
Die Hybrid Cloud wurde von vielen Befragten aus verschiedenen Gründen und aufgrund geschäftlicher Anforderungen als wichtig bezeichnet, beispielsweise um mit Technologien mehrerer Generationen zurechtzukommen, Sicherheits- oder Compliance-Bedenken zu berücksichtigen und Zuverlässigkeitsanforderungen zu erfüllen. Lediglich sehr spezialisierte, maßgeschneiderte oder mega-komplexe Systeme könnten nicht in die Public Cloud verlagert werden können. Auch Sicherheitsbedenken wurden häufig als Grund dafür genannt, eine stärkere lokale Kontrolle über Workloads behalten zu wollen.
Die IT-Entscheidungsträger erklärten reihum, dass es sich bei der Verlagerung in die Cloud „eher um eine Reise als um ein Ziel“ handle. Einige CIOs und CTOs konnten in Prozentzahlen beschreiben, wie weit sie bei der Fertigstellung ihrer Cloud-Strategie gekommen sind, die meisten aber sprachen über ihre Bestrebungen allgemein.
Nur 23 Prozent der Befragten (und 40 Prozent der CEOs) gaben an, dass ihre Hybrid-Cloud-Strategie zu 100 Prozent abgeschlossen ist, während 58 Prozent erklärten, dass sie schon seit vielen Jahren daran arbeiten. Dies deute darauf hin, dass CEOs und ihre Technologieführern hybride Cloud-Strategie unterschiedlich definieren.
Abschluss oder Moving Target?
Die meisten Nicht-IT-Experten (54 Prozent) schätzten, dass sie ihre Einführung der Hybrid Cloud zur Hälfte bis zu drei Vierteln abgeschlossen haben. Ein Hindernis bei der Umsetzung stelle das allgemeine Tempo der Veränderungen in der Cloud-Welt dar.
Zu den internen Veränderungen gehörten neue Geschäftsanforderungen, neue Ziele, eine neue Führung oder Übernahmen und Fusionen. Externe Veränderungen sind beispielsweise Modifikationen der Lieferkette, sich entwickelnde Sicherheitsbedrohungen und technologischer Wandel.
Noch mehr Daten durch Edge Computing
Die Daten am Edge nehmen explosionsartig zu, generiert von Milliarden immer komplexer und leistungsfähiger werdender Sensoren und Geräte. Unternehmen ringen damit, sie zu nutzen und zu kontrollieren. Die Hybrid Cloud biete dafür das effektivste Infrastrukturdesign. Bei der Kontrolle und Nutzung von Daten sind Hybrid-Cloud-Nutzer erfolgreicher als Nicht-Hybrid-Nutzer.
Genauer gesagt, gaben 43 Prozent der Hybrid-Nutzer an, ihre Strategie sei effektiv bei der Kontrolle und Nutzung von Daten vom Edge bis zur Cloud, während nur 33 Prozent der Nicht-Hybrid-Nutzer dies sagten. Eine weitere Aufschlüsselung der Zahlen zeigt, dass Unternehmen, die sowohl lokale als auch Private Cloud-Infrastrukturen (aber keine Public Cloud) nutzen, mit einer Quote von 51 Prozent den größten Erfolg bei der Kontrolle und Nutzung von Daten vom Edge bis zur Cloud verzeichnen. Diejenigen mit einer Mischung aus Private Cloud und Public Cloud meldeten mit 43 Prozent die zweithöchste Erfolgsquote.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Unternehmen mit hybriden Cloudumgebungen jeglicher Art meldeten höhere Erfolgsquoten bei der Eindämmung von Edge-to-Cloud-Daten als Unternehmen mit reinen Private-Cloud-Umgebungen (33 Prozent Erfolgsquote) oder reinen Public-Cloud-Umgebungen (26 Prozent Erfolgsquote).
Von Daten zur Information
Daten sind wichtig, noch besser ist es aber, wenn aus den Daten Informationen abgeleitet werden können. On-Premises-Architekturen sind darin laut Untersuchung am schwächsten darin. Alle Cloud-basierten Strategien schlagen sie, egal ob nur Public Cloud, nur Private Cloud oder eine hybride Mischung aus Cloud on- und off-premises.
An der Spitze stehen Public-Cloud-Strategien (52 Prozent berichten von Erfolg),
dicht gefolgt von Private Cloud (47 Prozent).
Verschiedene hybride Cloud-Ansätze wurden von 46 Prozent bis 41 Prozent eng gebündelt.
Das Schlusslicht bilden mit 21 Prozent die Anwender, die ausschließlich vor Ort arbeiten.
Warum hilft die Cloud, Daten in Informationen zu verwandeln? Ein Faktor könnte die Geschwindigkeit sein, denn die Befragten gaben an, die Cloud gebe ihnen die Möglichkeit, schneller auf neue Daten zu reagieren, als dies in einer reinen On-Premises-Umgebung möglich gewesen wäre.
Und da die Cloud mehr Ausfallsicherheit biete, hätten Cloud-Nutzer weniger Ausfallzeiten und mehr Flexibilität, was dazu beitrage, dass Informationen regelmäßig und zuverlässig generiert werden. Die Hybrid Cloud spiele auch eine wichtige Rolle bei der Verwaltung der riesigen Datenmengen, die am Edge erzeugt und gespeichert werden. Sie stelle sicher, dass die Daten so nah wie möglich an ihrem Entstehungsort verarbeitet werden können.
Um Daten in Informationen umzuwandeln sei aber auch eine „Single Source of Truth“, also eine einzige Quelle der Wahrheit nötig, also die Zusammenführung mehrerer Datenquellen zu einem einzigen Datensatz. Eine einzige Wahrheitsquelle bedeute nicht notwendigerweise, dass alle Daten auf einem einzigen Server oder in einer einzigen Datenbank gespeichert sind, sondern dass alle Datenquellen unabhängig von ihrem Standort zusammenwirken könnten. Mit einem Data-Fabric-Design, das durch eine Hybrid Cloud-Architektur ermöglicht werde, könnten Daten überall gespeichert werden, würden aber dennoch als einheitliche, zusammenhängende Quelle behandelt.
Fazit von HPE
Die Vorteile der Hybrid Cloud seien erhebliche, konstatiert HPE. Sie schenke Unternehmen mehr Flexibilität, verbessere Sicherheit und Compliance-Umsetzung und biete ein inhärentes Maß an Zuverlässigkeit, das andere Betriebsmodelle nicht bieten könnten. Für Unternehmen mit Legacy-Anwendungen böte sie eine Plattform, auf der sie den Betrieb entweder unverändert beibehalten oder zu gegebener Zeit auf eine Cloud-Plattform migrieren können.
Nutzer der Hybrid Cloud berichten von Kostenvorteilen gegenüber anderen Betriebsumgebungen. Sie bietet eine ideale Umgebung für fast jedes Unternehmen, um auf alle Daten zuzugreifen und sie zu nutzen, unabhängig davon, wo sie sich befinden. Sie ermögliche die Kontrolle und Nutzung von Edge-Daten und gebe einen Überblick darüber, wie alle Daten gespeichert und verarbeitet werden. Der hybride Ansatz erhöhe die Verarbeitungsgeschwindigkeit und schaffe eine einzige Wahrheitsquelle, die der Schlüssel zur Umwandlung von Daten in Informationen sei.
Und schließlich trage die Hybrid Cloud zur Risikominderung bei und biete ein angemessenes Sicherheitsniveau. Unabhängig davon, wie ein Unternehmen seine Umstellung auf die Hybrid Cloud beginne, seien die Ergebnisse eindeutig: Der Umbau eines Rechenzentrums hin zu einer hybriden Cloud funktioniere und eröffnet neue Möglichkeiten.