DSL-Router und Co. professionell einsetzen und Funktionen hinzufügen

Wie sich Router mit Open-Source-Firmware aufbohren lassen

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Alternativen zu DD-WRT

Viele Geräte werden von DD-WRT nicht unterstützt. Neben dem bereits erwähnten Freetz! für AVM Fritz!Boxen, gibt es noch weitere Open-Source-Firmware in diesem Bereich. Die bekannteste Firmware neben DD-WRT ist Tomato.

Die Verwaltung von Open-Source-Firmware-Versionen findet in den meisten Fällen über eine Web-Oberfläche statt.
Die Verwaltung von Open-Source-Firmware-Versionen findet in den meisten Fällen über eine Web-Oberfläche statt.
(Bild: Thomas Joos)

Wollen Administratoren per USB Geräte anbinden, ist „Tomato USB“ eine interessante Alternative. Auch diese beiden Firmware-Titel basieren auf Linux. Die beiden integrieren vor allem Verbesserungen im Bereich NAS, Qos und WLAN. Es lassen sich Print-Server auf den Routern betreiben und mehr.

Das dritte Produkt in diesem Bereich ist „OpenWRT“. Die Firmware installiert ein Dateisystem auf den Routern, das Administratoren anpassen können. Über Pakete können Router angepasst und verbessert werden. Das System ist vor allem für Experten geeignet, die das Netzwerk auch nach Problemen und Engpässen analysieren wollen.

Der Router wird zur Firewall

Wer aus seinem Router eine Firewall machen will, kann „m0n0wall“ () verwenden. Die Firmware basiert auf dem Betriebssystem „FreeBSD“ und hat ihren Schwerpunkt im Aufbau komplexer Firewall-Szenarien. Die Funktionen lassen sich noch mit Router-Funktionen ergänzen und damit deutlich ausbauen.

Der Autor:

Thomas Joos ist Autor vieler Fachbücher und Blogger auf DataCenter-Insider.de: "Toms Admin-Blog". Hier finden sich viele weitere Tipps und Tricks, um in der Microsoft-Welt zurecht zu kommen.

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