Shift strukturiert digitale Arbeitsumgebungen neu Web-Apps, Accounts und Suchfunktionen in einer Desktop-Oberfläche

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Parallele Accounts, dutzende Web-Apps und ständig offene Tabs prägen den digitalen Arbeitsalltag. Der Wechsel zwischen Profilen und Tools kostet Zeit und Konzentration. „Shift“ bündelt diese Dienste in einer zentralen Desktop-Oberfläche und strukturiert Arbeitskontexte über getrennte 'Spaces', globale Suche und konfigurierbare Benachrichtigungen.

„Shift“ dient als Zugriffstelle für Web-Anwendungen. (Bild:  Thomas Joos)
„Shift“ dient als Zugriffstelle für Web-Anwendungen.
(Bild: Thomas Joos)

Moderne Arbeitsumgebungen basieren auf einer Vielzahl paralleler Accounts, Web-Applikationen und Kommunikationskanälen. Der permanente Wechsel zwischen Browser-Tabs, Profilen und Erweiterungen fragmentiert Abläufe und erhöht den Kontextwechsel.

Shift bündelt diese Komponenten in einer eigenständigen Desktop-Applikation und konsolidiert Web-basierte Dienste in einer strukturierten Arbeitsoberfläche.

Spaces als logische Trennung von Arbeitskontexten

Die kostenfreie Shift-Version stellt zwei getrennte Spaces bereit. Jeder Space bildet einen eigenständigen Arbeitsbereich mit individueller App-Zusammenstellung und separatem Kontext.

Pro Space lassen sich bis zu fünf Anwendungen integrieren. Dadurch entstehen klar abgegrenzte Umgebungen für unterschiedliche Nutzungsszenarien, etwa projektbezogene Aufgaben oder private Kommunikation.

„Shift“ kann als Zugangspunkt für Web-Anwendungen dienen. (Bild:  Thomas Joos)
„Shift“ kann als Zugangspunkt für Web-Anwendungen dienen.
(Bild: Thomas Joos)

Die Oberfläche ist modular gebaut. Anwendungen erscheinen in einer Seitenleiste und öffnen sich im zentralen Arbeitsbereich. Mehrere Accounts eines Dienstes laufen parallel innerhalb derselben Applikation. Separate Browser-Profile entfallen. Authentifizierungsinformationen speichert Shift isoliert pro Account, wodurch parallele Sitzungen ohne Konflikte möglich bleiben.

Integration von mehr als 1.500 Web-Applikationen

Die Plattform unterstützt über 1500 Web-Dienste. Kommunikations-, Kollaborations- und Projektmanagement-Werkzeuge integrieren sich in eine einheitliche Oberfläche. Dazu zählen unter anderem „Slack“, „Notion“ und „Trello“.

Die Einbindung erfolgt über vordefinierte Integrationsprofile. Nach Auswahl einer Anwendung reicht die Anmeldung mit den jeweiligen Zugangsdaten. Jede Instanz läuft gekapselt innerhalb der Desktop-Umgebung. Mehrere Konten desselben Dienstes bleiben gleichzeitig aktiv, ohne dass Erweiterungen oder zusätzliche Fenster erforderlich sind.

Epic Search als zentrale Abfrageinstanz

Mit der Funktion „Epic Search" stellt Shift eine globale Suchschnittstelle bereit. Eine zentrale Suchleiste durchsucht alle angebundenen Anwendungen und Postfächer in einem Vorgang. Treffer aus verschiedenen Diensten erscheinen aggregiert und kontextbezogen.

Die Recherche erfolgt dadurch ohne manuelles Wechseln zwischen einzelnen Tools. E-Mails, Dokumente oder Nachrichten lassen sich direkt aus der zentralen Oberfläche aufrufen. Der Zugriff bleibt konsistent innerhalb des definierten Spaces.

Layout-Anpassung und Benachrichtigungssteuerung

Sechs vorgefertigte Layout-Templates definieren unterschiedliche Anordnungen von Seitenleiste und Hauptbereich. Diese Vorlagen erleichtern den Einstieg. Fortgeschrittene Anwender arrangieren Apps, Leisten und Steuerelemente per Drag-and-Drop nach eigenen Vorgaben.

Das Benachrichtigungssystem arbeitet Account-basiert. Für jedes Konto lassen sich individuelle Einstellungen konfigurieren. Nur ausgewählte Dienste erzeugen Hinweise. Dadurch reduziert sich die Zahl irrelevanter Unterbrechungen, und Arbeitsprozesse bleiben strukturiert innerhalb einer zentralen Desktop-Instanz.

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