Wow! Ein PUE-Wert von 1,06 Wasser oder Luft? Wie kühlt man ein Rechenzentrum richtig?

Autor / Redakteur: Andreas Beuthner / Ulrike Ostler

Tendiert der Wert für die Power Usage Effectiveness (PUE) gegen eins, haben die RZ-Ausrüster und Betreiber alles richtig gemacht. Das Kühlkonzept ist dabei einer der wichtigsten Hebel für mehr Effizienz. Mit einer dynamischen „Smart Cooling“-Technik ist viel gewonnen – doch die ultimative Lösung gibt es nicht.

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Was ist effizienter - Wasser- oder freie Kühlung?
Was ist effizienter - Wasser- oder freie Kühlung?
(Bild: Angelika Koch-Schmid / pixelio.de)

Wer behauptet, es gibt ein ultimatives Kühlkonzept für Rechenzentren, der lehnt sich weit aus dem Fenster: „Es gibt keine Ideallösung von der Stange“, sagt Werner Hergl, HP-Consulting Data Center Infrastructure - Rack, Power, Cooling. Es komme immer auf den Einzelfall an. „Gute Kennwerte sind Maßarbeit“, betont der HP-Berater.

Wasser leitet Wärme tausendfach besser als Luft und ist somit für den Transport von Energie bestens geeignet. Doch das Investment für eine Wasserkühlung mit geschlossenem Kreislauf und Rückkühler ist höher als herkömmliche Klima-Anlagen. Hinzu kommt der Aufwand für den Betrieb und die Wartung von Filtern, Ventilen und Pumpen. Dennoch rechnet sich Wasserkühlung – vor allem wenn die höhere Effizienz und die Einsparungen hinsichtlich Platzbedarf berücksichtigt werden.

Um Server-Räume auf die erforderliche Temperatur zu bringen sind in jedem Einzelfall tieferreichende Analysen notwendig. Bei Hewlett Packard bemüht man sich schon seit mehr als zehn Jahren um dynamisch geregelte Kühlleistung und die Optimierung von Rechenzentren.

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