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Bewältigung von höherer Wärme-Entwicklung

Schon vor sechs Jahren konzipierte HP die erste Version vom Modular Cooling System, das von vorn nach hinten gekühlte Industrie Standard Server (HP Proliant) über einen integrierten Luft-Wasser-Wärmetauscher auf Betriebstemperatur hielt. Dabei nimmt ein Kaltwasser-Kreislauf die Wärme direkt im Rack auf und führt abgekühlte Luft vorne gleichmäßig wieder zu.
Meilenstein bei der Kennzahl
Ein aktueller Meilenstein in Sachen Energiebedarf und Kühlleistung stellt das High-Performance-Computing (HPC) Data Center des National Renewable Energy Laboratory (NREL) in Denver, Colorado, dar. Das Forschungslabor der staatlichen Energiebehörde betreibt auf einem Campus eine neue Supercomputer-Umgebung in einer neuen HP-Kühlungslösung, darunter 1.440 skalierbare Proliant-Server („SL 230s“ und „SL250s“, Generation 8) mit 8-Core-Intel-Xeon Prozessoren („E5-2670“ und Ivy-Bridge-Architektur). Das RZ von NREL erreicht mit einem PUE-Wert von 1,06 einen Rekordwert im High-End-Bereich.

Die Besonderheit: Das NREL-RZ setzt keine mechanischen Kältekompressoren (Chiller) ein sondern kühlt ausschließlich über ein Warmwasser-Kühlsystem und Verdunstungskälte aus Kühltürmen mit kurzen Versorgungswegen. Die Wassertemperatur für die neue HPC-Systemkühlung von HP beträgt 23.9 Grad, die Temperatur des zurückfließenden Wassers liegt bei 35 Grad.
Damit ist das Maximum noch nicht erreicht. Die Wassertemperaturen könnten noch um einige Grad erhöht werden. Vier der zehn Racks sind bereits mit der nächsten Generation von Intels Xeon Prozessoren und Xeon Phi Co-Prozessoren ausgerüstet.
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