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Eine weitere wichtige Anforderung betrifft die Integrität der Mobilgeräte. Die IT-Sicherheitsrichtlinien eines Unternehmens lassen sich nur dann umsetzen und kontrollieren, wenn die Smartphone- und Tablet-Benutzer keine Möglichkeit haben, die Sicherheitsmaßnahmen der Gerätehersteller zu umgehen. Die MDM-Lösung sollte deshalb in der Lage sein, Manipulationen an den Geräten – sogenannte „Jailbreaks“ auf iOS-Geräten und „gerootete“ Android-Devices – automatisch zu erkennen und am besten gleich abzuweisen.
Regeln zur Gerätesicherung
Unentbehrlich sind auch Funktionen für die Gerätesicherung und das Policy-Management: Zum Schutz ihrer Daten können Unternehmen damit beispielsweise die Kamera des Smartphones deaktivieren, die Installation unerwünschter Applikationen verhindern, die obligatorische Eingabe eines Passwortes verlangen oder bei Verlust beziehungsweise Diebstahl des Geräts die Daten auf dem Gerät remote löschen.
Wichtig ist dies zum Beispiel auch dann, wenn auf den privaten Geräten unternehmenskritische Daten gespeichert wurden und der Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet. Dann sollte es die Möglichkeit geben, diese sensiblen Unternehmensinformationen zu löschen, ohne dass private Daten verloren gehen.
Sind die unterschiedlichen mobilen Endgeräte sicher in die Unternehmens-IT eingebunden, können Unternehmen flexibles Arbeiten fördern und so die Produktivität und Motivation ihrer Mitarbeiter steigern. Am effizientesten lassen sich diese Geräte dabei verwalten, wenn das Mobile Device Management fester Bestandteil eines umfassenden Systemmanagements ist.
Aus dem Hause Dell Software
Das MDM-Produkt „Kace K3000“ beispielsweise kann integriert in der Systemverwaltungs-Appliance „Kace K1000“ genutzt werden, was den Unternehmen ein „Unified Device Management“ ermöglicht. Das heißt: Mit nur einer einzigen Konsole haben sie alle mobilen Endgeräte, Desktops und Server im Blick.
Der Autor:
Michael Bernau ist Brand Manager (DACH) bei Dell Software.
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