Bea Systems veröffentlicht Sustainable IT Survey 2008 Virtualisierung als Schlüsselbegriff für Green IT
Europäische Unternehmen sind offen für „Green IT“ und möchten ihre Umweltbilanz verbessern, so eine Studie, die BEA Systems veröffentlicht hat. Im Vordergrund stehen hierbei die Reduzierung des Stromverbrauchs sowie der Emmissionen im IT-Bereich. Allerdings bremst unzureichendes Wissen über verfügbare Technologien die Investitionsbereitschaft.
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Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Umfrage, die das Marktforschungsinistitut Vanson Bourne im Auftrag von Bea Systems im Januar diesen Jahres durchgeführt hat. Befragt wurden europäische IT-Entscheider aus der Finanzbranche, der öffentlichen Verwaltung und der Telekommuikationsindustrie.
Neben dem unzureichenden Wissen über verfügbare Technologie-Lösungen verfügt die Mehrheit der befragten Unternehmen noch dazu über knappe Budgets für neue Investitionen. So gaben 39 Prozent der Befragten an, sich nicht sehr gut mit dem Thema Virtualisierung auszukennen – lediglich sieben Prozent waren sehr gut informiert. Dabei ist auffällig, dass der Kenntnisstand in Großbritannien zwei- bis dreimal höher als hierzulande zu sein scheint.
Auf die Frage nach den Vorteilen von Virtualisierung gaben 41 Prozent Kosteneinsparungen an, effizientere Serverauslastung nannten 34 Prozent. Immerhin 22 Prozent sind der Ansicht, man könne durch virtuelle Infrastrukturen auch eine höhere IT-Agilität erzielen. Damit soll die bestehende Nachfrage zu Spitzenzeiten bewältigt werden können.
Abgeschlossene Konzepte nur bei zehn Prozent der Befragten
Auf die Frage nach dem Status grüner IT-Initiativen gaben 27 Prozent der Befragten an, bereits eine Strategie umzusetzen, die den Stromverbrauch und Emmissionen der IT reduzieren soll. Gerade mal zehn Prozent haben eine solche Strategie bereits abgeschlossen. Nachdenklich stimmt, dass 33 Prozent noch nicht über die Vermeidung von IT-verursachter Energie und Emmission nachdenken.
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