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Installation und Setup
Die Installation selbst kann sowohl von der lokalen CD/DVD, aber auch über das Netzwerk auf entfernte Systeme erfolgen. Das Setup selbst ist gut aufgebaut und wird durch Assistenten unterstützt. Nach circa 15 Minuten waren die notwendigen Dateien auf die Festplatte übertragen und das neue Linux-System dann gestartet. Anschließend erfolgt die Initialisierung des neu eingerichteten Linux-Systems. Dabei werden die wichtigsten Identifikationsmerkmale des Systems abgefragt, wie beispielsweise der Hostname, der Domänenname und das Administrator-Passwort. Ferner kann hier bestimmt werden, ob der Hostname in der /etc/hosts hinterlegt werden soll. Schließlich erfolgt auch der Bezug zum DHCP-Dienst. Anschließend wird die Konfiguration des Netzwerkmodus, der Firewall, IPv6, der Netzwerkschnittstelle, der DSL-Verbindung, des ISDN-Adapters, der Modems, der Fernverwaltung mit VNC und eines Proxys vorgenommen.
Im Test deaktivierten wir die Firewall, IPv6 und den Proxy, die Fernverwaltung allerdings wurde erlaubt. Die DSL-Verbindung, der ISDN-Adapter und das Modem wurden in SLES nicht eingerichtet, denn die Verbindung mit dem Internet wird bereits durch einen DSL-Router bereitgestellt. Die Netzwerkkarten wurden korrekt erkannt und eine davon mit DHCP eingerichtet. Die IP-Adresse wurde wird vom DSL-Router bereitgestellt und wurde korrekt zugewiesen, wie der anschließende Download der aktuellen Release Notes bewies.
Anschließend erzeugt der Konfigurationsprozess ein Standardzertifikat. Als Authentifizierungsmethode wurde die lokale Authentifizierung gewählt. Alternativ könnte die Authentifizierung durch LDAP, NIS oder der Windows-Domäne erfolgen. Im nächsten Schritt können Administratoren Benutzer erzeugen. Die nachfolgende Hardware-Konfiguration erkannte und konfigurierte auch die Grafikkarte, sowie den Sound-Controller selbständig. Damit ist die Basisinstallation von SLES angeschlossen. Die Konfiguration des Systems gibt keinen Anlass zur Kritik, die Assistenten erkannten die Geräte korrekt und konfigurierte sie ebenso. Auch die Anbindung an das Internet wurde auf Anhieb korrekt eingerichtet.
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